Pensionskassen-System auch für Gemeindebedienstete

Neues System zur Pensionssicherung jetzt für Stadtwerke Holding vereinbart, FSG-Spitzenkandidat will Ausweitung

Wien (FSG/GdG). Ein neuer Beitrag zur Absicherung der Pensionen wurde nun in den Kollektivvertrag neuer Mitarbeiter der Wiener Stadtwerke-Holding aufgenommen: Künftig kommt ein Pensionskassen-System zur Anwendung. Dienstgeberin und Bedienstete speisen einen Fonds, aus dem später Zusatzpensionen ausgezahlt werden. Rudolf Hundstorfer, Spitzenkandidat der Sozialdemokratischen GewerkschafterInnen (FSG) bei den Gewerkschaftswahlen am 8. Mai, will das System auf alle Gemeindebediensteten ausgeweitet sehen.++++

"Die Pensionskassen können freilich nur Teil eines Gesamtpakets zur Absicherung der Pensionen sein", betont Hundstorfer. Gleichzeitig dürfe auch die Lebensverdienstsumme der Gemeindebediensteten durch neue Regelungen nicht geschmälert werden, auch eine Änderung des RVZG sei wahrscheinlich notwendig. Bereits bestehende Verträge sind von der neuen Pensionskassen-Regelung nicht betroffen.

Als weitere Schwerpunkte der FSG im Wahlkampf nennt Hundstorfer die flexiblere Gestaltung der Arbeitszeit zur Sicherung von Arbeitsplätzen, die transparentere Gestaltung der Dienstbeurteilungen der Gemeindebediensteten, den Widerstand gegen die überhastete Ausgliederung kommunaler Dienstleistungen und Spitäler sowie die weitere Verbesserung der Jugendausbildung.

FSG, 3. Mai 2002
Nr. 32

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