Schennach fordert Umbenennung des Heldenplatzes

Brauchen keine falschen Heldenbilder

Wien (OTS) "Schennach forderte in der heutigen Bundesratsstizung eine Umbennenung des Heldenplatzes. Wir brauchen keine falschen Heldenbilder. Als Helden werden nämlich immer nur Männer, die mit Gewalt, Krieg oder Tod zu tun gebabt haben, bezeichnet. Einer Bertha von Suttner, die 'die Waffen nieder' gefordert hat, wird nie als Heldin gedacht", so Stefan Schennach, Bundesrat der Grünen.

Schennach sprach sich in seiner Rede deutlich gegen jegliche Gewalt aus. Er wolle auch "keine Burschenschafter auf dem Heldenplatz, die die Niederlage Nazi-Deutschlands betrauern", so Schennach, "während Deserteure immer noch benachteiligt und ehemaligen Mauthausen-Häftlingen Gedenktafeln verweigert werden. Und immer noch gibt es in Österreich eine Zeitschrift, die staatliche Subventionen bekommt, obwohl darin die Existenz der Gaskammern geleugnet wird".

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