Weltberühmte Spitzen aus Kiskunhalas - Die 100jährige Tradition eines Kunsthandwerks

6. Mai, 19.00 Uhr, Collegium Hungaricum, Videoraum

Wien (OTS) - Begrüßung: Univ.-Prof. Dr. Károly Csúri, Direktor des Collegium Hungaricum

Eröffnung: Dr. Katalin F. Dózsa, Kunsthistorikerin, stv. Generaldirektorin des Kunsthistorischen Museums der Stadt Budapest

Die Spitzen aus Kiskunhalas bilden seit ihrer ersten Präsentation im Jahre 1902 einen wichtigen Bestandteil des ungarischen Kunstgewerbes. Die Gründung der Firma ist mit dem Namen Árpád Dékánis verbunden, der 1902-1906 alle Spitzen entwarf, die charakteristische Motive aus der ungarischen Volkskunst (Blumen und Tierfiguren) sowie junge Frauen- und Männerfiguren mit der stilisierten Pflanzenwelt und der verspielten Linienführung der Secession verknüpfen. Die einzigartige, neue Technik wurde von Mária Markovits ausgearbeitet und die künstlerische Leitung von Antal Tar, später von Ernö Stepanek übernommen.

1936 waren die Spitzen aus Kiskunhalas bereits eine Weltmarke. 1937 gewannen sie den Großen Preis der Internationalen Gewerbeausstellung in Paris und damit überholten sie die Brüsseler Spitzen, die man bis dahin für unbesiegbar hielt. 1958 erhielten sie den Großen Preis der Brüsseler Weltausstellung.

Die Spitzen werden ausschließlich per Hand gefertigt. Jedes einzelne Stück wird von einer Jury begutachtet und mit einem Qualitätszeugnis versehen.

Die Ausstellung ist bis 13. Mai geöffnet.

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