Graf weist Unterstellungen Gusenbauers zurück

Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 waren Verbindungsstudenten

Wien, 2002-05-03 (fpd) - FPÖ-Abg. Dr. Martin Graf, Sprecher der Plattform "SOS Grundrechte und Demokratie", wies die heutigen Unterstellungen des SPÖ-Vorsitzenden Gusenbauer entschieden zurück. ****

Graf betonte die scharfe Distanz und Abgrenzung der Veranstalter zu jedwedem nazistischem und neonazistischem Gedankengut. Ganz im Gegenteil hätten die Studentenverbindungen solchem Gedankengut den Kampf angesagt. Von einer "Kultveranstaltung" zu sprechen, sei absolut lächerlich. Gusenbauer versuche lediglich tagespolitisches Kleingeld einzuwechseln.

Erneut verwies Graf darauf, daß die Verbindungsstudenten für Versammlungsfreiheit, Pressefreiheit, Demonstrationsfreiheit, Freiheit der freien Meinungsäußerung, Freiheit der Religionsausübung, Minderheitsrechte und Menschenrechte eintreten würden und gegen menschenverachtende politische Hetze, politisch motivierten Meinungsterror, verhetzenden Meinungsjournalismus und Terror und Gewalt auf der Straße.

Gewalt und Terror in der Sprache und auf der Straße gehöre leider seit Jahrzehnten zum Erscheinungsbild der politischen Linken. Von Seiten der Verbindungsstudenten sei zu keinem einzigen Zeitpunkt der Zweiten Republik derartiges ausgegangen, erklärte Graf.

Wie Graf weiter erklärte, seien die Korporationen in Österreich von 1938 bis 1945 verboten gewesen, was heute gerne verschwiegen werde. Die Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 seien freiheitliche Verbindungsstudenten gewesen seien, die ihren Widerstand gegen den Nationalsozialismus mit dem Leben bezahlt hätten. Wenn Gusenbauer jetzt gezielte Diffamierungen verbreite, verunglimpfe er auch das Andenken dieser Widerstandskämpfer gegen das Naziregime. (Schluß)

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