Wiener ÖVP kritisiert Sozialleistungen der Stadt

Wien, (OTS) Wien sei keine "soziale Vorzeigestadt", wie das die Wiener SPÖ immer wieder behaupte, sagten ÖVP-Klubobmann Dr. Matthias Tschirf und LAbg. Ingrid Korosec am Freitag in einem Pressegespräch. Die Tarife würden erhöht, die Arbeitslosenquote habe sich dramatisch erhöht. Das habe die sozialistische Stadtregierung zu verantworten.

Bei der Sozialhilfe gebe es große Probleme, sagte Korosec. Vier bis sechs Wochen müsse man auf einen Termin beim Sozialamt warten. Die Sozialhilfe selbst liege in Wien weit unter den Leistungen anderer Bundesländer, wobei die Lebenshaltungskosten in der Stadt deutlich höher seien als auf dem "flachen Land".

Großer Handlungsbedarf bestehe bei jenen Menschen, die das Gefühl hätten, sie selbst schafften die Belastungen nicht mehr. Übermäßiger Stress ausgelöst durch Merfachbelastungen, durch finanzielle Probleme und Schulden, Angst vor Arbeitsplatzverlust und ähnliches macht diesen Menschen zu schaffen. Für diese neue Zielgruppe gebe es keine Ansprechstellen. Korosec forderte Pilotprojekte.

Scharf kritisierten die beiden ÖVP-Politiker die Erhöhung der Kindergartenbeiträge. Auch sei es unfair, dass einkommensschwächere Familien in von privaten oder kirchlichen Trägern geführten Kindergärten keine Ermäßigung vergleichbar den Gemeindekindergärten erhielten.

Weitere Informationen: ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien, Tel.:
4000/81 913, presse@oevp.wien.at , im Internet:
http://www.oevp-wien.at/ (Schluss) fk/vo

Rückfragen & Kontakt:

http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Prof. Fritz Kucirek
Tel.: 4000/81 081
kuc@m53.magwien.gv.at

PID-Rathauskorrespondenz:

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK/NRK