Hungersnot im südlichen Afrika - Österreichische Rotkreuz-Helfer vor Ort

Wien (OTS) - Die südafrikanischen Staaten Malawi, Sambia, Mosambik und Simbabwe werden von einer Hungersnot heimgesucht. Das Österreichische Rote Kreuz (ÖRK) ist mit zwei Helfern vor Ort, Sebastian Nowak von der Internationalen Katastrophenhilfe des ÖRK ist kürzlich aus dem Katastrophengebiet zurückgekehrt.

Auslöser der Hungersnot sind Ernteausfälle wegen der Überflutungen im vergangenen Jahr und der herrschenden Dürre. Betroffen ist ein riesiges Gebiet, "sechsmal so groß wie Deutschland", so Sebastian Nowak. "Das führt unter anderem dazu, dass wir keinen CNN-Effekt erwarten können." Das sei für die Spendenbereitschaft nicht hilfreich. "Ein Massensterben versuchen wir gemeinsam mit anderen Organisationen gerade aufzuhalten", so Nowak weiter. Das Rote Kreuz plant zunächst die Versorgung von 450.000 Menschen mit Nahrungsmitteln für die nächsten zwölf Monate. Mittels Gesundheitsprogrammen werden die tödlichen Begleiter der Unterernährung wie Malaria und Durchfallerkrankungen bekämpft.

Weiters hat die Versorgung der Menschen mit Trinkwasser Priorität. Die 29-jährige Wienerin Barbara Busch betreut in einer der betroffenen Regionen Simbabwes, Masvingo, ein Brunnenbauprojekt des Roten Kreuzes. Rund 15.000 Menschen werden dort mit reinem Trinkwasser versorgt werden. Der 32-jährige Oberösterreicher Martin Janda ist in Mosambik für das Rote Kreuz im Einsatz, um Brunnen zu bauen und zu reparieren.

Das ÖRK bittet um Spenden unter http://spende.roteskreuz.at oder auf das Konto PSK 2.345.000, Kennwort: "Weltweit im Einsatz".

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