Swoboda zu Gesprächen mit hohen politischen Repräsentanten in Tunesien

Wien (SK) "Im Mittelpunkt meines Besuchs in Tunesien steht die Frage des Friedensprozesses im Nahen Osten sowie die Beiträge, die die Europäische Union und auch Tunesien hierzu leisten können. Ich habe die Position des Europäischen Parlaments dargelegt: Das Europäische Parlament hat keine Sanktionen gegen Israel gefordert, wohl aber die klare Einhaltung der Verträge mit der EU, die in den vergangenen Monaten durch Israel mehrfach verletzt wurden", erklärte der Leiter der SPÖ-Delegation im Europäischen Parlament Hannes Swoboda Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Neben einem Vortrag Donnerstag vor der Diplomatischen Akademie in Tunis hat Swoboda ausführliche Gespräche mit dem Außenminister sowie hohen Repräsentanten des Parlaments und der Regierung geführt. ****

"Die EU, aber auch friedensorientierte arabische Länder wie Tunesien müssen ihren Einfluss nützen, um Israel zu einem Rückzug seiner Truppen zu bewegen. Aber auch Arafat muss eine Friedensstrategie entwickeln und präsentieren", stellte Swoboda klar.

Das Ende des Hausarrests Arafats sei "ein positives Zeichen":
"Arafats Sicherheit muss auch in Zukunft gewährleistet sein. Auch Tunesien soll hier seinen positiven Einfluss nützen", schloss Swoboda. (Schluss) wf/mp

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at

Pressedienst der SPÖ

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK/SPK