Jung: Bures soll ihre Hysterie einbremsen

Wien, 2002-05-02 (fpd) - "Am 8. Mai wird nicht nur von den freiheitlichen Korporationen an die Gefallenen beider Weltkriege gedacht, er ist sogar offizieller Totengedenktag in anderen Staaten, wie zum Beispiel Frankreich und Großbritannien. Die hysterischen Vorwürfe von Frau Bures und die Vorwürfe hinsichtlich angeblicher rechtsextremer Betätigung sind daher haltlos", meinte der freiheitliche Abgeordnete Bgdr Wolfgang Jung und empfahl Bures aus diesem Anlaß die Lektüre der "Arbeiterzeitung", insbesondere den Leitartikel von Friedrich Austerlitz anläßlich des Kriegsausbruchs zum 1. Weltkrieg. "Dieser wurde damals geradezu hymnisch gefeiert. Nun soll man aber nicht einmal der Gefallenen aus dieser Zeit gedenken dürfen." ****

Jung verwies ausdrücklich auf die hervorragende Kooperation der Veranstalter mit der Exekutive, die schon frühzeitig begonnen wurde. Die freiheitlichen Verbindungen hätten damit äußerste Zurückhaltung geübt und alles beigetragen, um einen geordneten und friedlichen Ablauf zu ermöglichen. Es müsse aber klargestellt sein, daß die Demonstrationsfreiheit allen politischen Gruppierungen zustehe, und öffentliche Straßen und Plätze nicht den Linksradikalen gehören würden.

Selbst Bürgermeister Häupl, der in früheren Jahren fleißig Mensuren gefochten habe und als Angehöriger einer schlagenden Verbindung auch in seinen Äußerungen, damals aber auf der anderen Seite, auch nicht immer besonders zurückhaltend gewesen sei, müsse begreifen, daß Wien nicht ihm und der SPÖ gehöre. Wenn er mit den Sozialdemokraten in der Innenstadt einen Festtag abhalten wolle, stelle sich die Frage, ob er die Preiserhöhungen für Strom, öffentliche Verkehrsmittel und andere Bereiche oder die hohe Arbeitslosigkeit in Wien feiern möchte.

Alle diejenigen, die jetzt künstlich die Stimmung in Wien aufheizen würden, und sei es auch nur, um von der Gusenbauer-Problematik abzulenken, müßten sich, wenn es zu den befürchteten und bereits ungeniert angekündigten Gewalttaten der extremen Linken komme, gefallen lassen, daß sie sie herbeigeredet hätten, schloß Jung. (Schluß)

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