Aus Impulsprogramm Biotechnologie wird Life Science Austria (LISA)

LISA als "One-Stop-Shop" für heimische Wissenschafter und Forscher

Wien (BMWA/OTS) - Das erfolgreiche "Impulsprogramm
Biotechnologie", für das vom Wirtschaftsministerium seit 1999 800.000 Euro zur Förderung und Unterstützung von Unternehmensgründungen im Bereich Biotechnologie bereitgestellt wurden, wird ab Juni 2002 als Life Science Austria (LISA) fortgeführt werden, erklärte heute Minister Dr. Martin Bartenstein in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Wiener Bürgermeister Dr. Michael Häupl, Vizebürgermeister Dr. Sepp Rieder und Wirtschaftskammerpräsident Walter Nettig. Die vom Rat für Forschung und Technologieentwicklung im März 2002 empfohlene Erweiterung des Impulsprogramm Biotechnologie wird mit einem auf 1,6 Mio. Euro aufgestockten Budget fortgeführt werden, wobei 1,4 Mio. Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit stammen. Zusätzlich werden für LISA 4,4 Mio. Euro Förderungsmittel von Bund und den Ländern zur Verfügung gestellt, insgesamt also 6 Millionen Euro. Damit soll eine Volumen von 150 Mio. Euro mobilisiert werden. ****

Die Zielsetzung von LISA ist es, als Service-Stelle, Know-How-Transferstelle, Informationsdrehscheibe und Kommunikationsnetzwerkknoten für potentielle Unternehmensgründer im Bereich Life Science zu fungieren ("One-Stop-Shop"-Prinzip). Der Bereich Life Science bezieht sich dabei auf alle Felder der Lebenswissenschaften wie Medizin, Medizintechnik, Biotechnologie und Bioverfahrenstechnologie, Lebensmitteltechnologie etc. Im Rahmen von LISA werden u.a. auch neue Akzente in Richtung Erweiterung des Patentservice und der Patentkompetenz sowie verstärkte Aktivitäten im Ausbildungsbereich gesetzt. Mit LISA soll der Erfolg des bisherigen "Impulsprogramms Biotechnologie" mit 20 Firmengründungen vor allem in den Bereichen Therapeutika, Diagnostika und Impfstoffe fortgesetzt werden.

Die Qualität der österreichischen F&E-Landschaft im industriellen Bereich wird vor allem von verschiedenen Forschungsinstituten bestimmt. In den letzten Monaten haben internationale Konzerne den Ausbau ihrer Einrichtungen in Österreich bekannt gegeben. So errichtet beispielsweise Baxter eine neue Produktionsanlage für Grippeimpfstoffe in Krems (Investitionsvolumen 200 Mio. Euro, fertiggestellt bis 2005; 300 Mitarbeiter). Baxter hat bereits am 1.3.2002 sein globales Kompetenzzentrum für die Entwicklung von neuen Sicherheitstechnologien für Blutprodukte mit 40 Mitarbeitern in Betrieb genommen. Auch Boehringer Ingelheim Austria hat im März 2002 ein neues Forschungsgebäude eröffnet.

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