FPNÖ fordert jetzt "U-Bahngipfel" mit Minister Reichold

"Wiener Rathaus" reagiert auch weiter nicht auf wachsenden Pendlerstrom

St. Pölten (OTS) - Einen Verkehrsgipfel der Bundesländer Niederösterreich und Wien mit dem neuen Infrastrukturminister Matthias Reichold bezüglich U-Bahn-Verlängerung nach Niederösterreich forderte heute die freiheitliche Klubobfrau im NÖ Landtag, LAbg. Barbara Rosenkranz. Massive Kritik erntete in diesem Zusammenhang Wiens Bürgermeister Häupl: "Es muß endlich Schluß mit den ‚visionslosen Schildbürgerstreichen' sein, U-Bahnlinien noch vor der Stadtgrenze im dichtverbauten Stadtgebiet ‚verenden' zu lassen!" 56 Prozent der Niederösterreicher seien mit der Verkehrssituation in ihrem Land nicht zufrieden, die meisten davon "logischerweise" Pendler.****

Eine Studie der AKNÖ habe zudem festgestellt, daß die Hälfte der etwa 200.00 Tagespendler öffentliche Verkehrsmittel benützen würden, sollte sich deren Attraktivität entscheidend bessern. Rosenkranz:
"Ein klares Signal für die von den Freiheitlichen geforderte Verlängerung des Wiener U-Bahnnetzes über die Stadtgrenze etwa nach dem Vorbild Londons oder Münchens. Dennoch würden Wiens "Rathaus-Rote" ihre "Mir-san-mir"-Mentalität beibehalten und auch in der kommenden Ausbauphase des U-Bahnnetzes Pendlerwünsche auch weiter ignorieren. Rosenkranz: "Der dramatisch anwachsende Pendlerstrom in die Bundeshauptstadt muß mehrere Kilometer vor der Stadtgrenze abgefangen werden, in Wien gibt es keinerlei Platz für geeignete Park&Ride-Plätze.

Rosenkranz weiter: "Alte und neue U-Stationen verenden im Stadtgebiet, auf den Stadteinfahrten herrscht das tägliche Chaos!" "Wien hat auch die Pflicht, auf Pendlerinteressen Rücksicht zu nehmen, immerhin finanziere der Bund die U-Bahn zu 50 Prozent!" Heute benützten mehr als 200.000 Kraftfahrzeuge - davon 20.000 LKW - die A2 im Nahbereich Wiens, 1996 waren es lediglich 66.000!", stellt die Klubchefin fest. "Chaotische Zustände herrschen mittlerweile aber auch an der Wiener Nord- und Westeinfahrt!" Der FP-Landtagsklub werde daher Minister Reichold eine Resolution zukommen lassen, damit die Planungen für das Projekt "U-Verlängerung" noch in diesem Jahr in die Startphase gehen könne. Ein entsprechender Antrag sei auch für den NÖ Landtag vorgesehen, schloß Rosenkranz.

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