ÖGJ unterstützt Menschenkette der ÖH am 8. Mai

Friedlicher und gewaltfreier Protest um die Wiener Hauptuni

Wien (ÖGJ). Unter dem Motto "Junger Widerstand gegen alte Zeiten" ruft die Österreichische Gewerkschaftsjugend (ÖGJ) am 8. Mai 2002 zur Teilnahme an der von der Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH) initiierten friedlichen Menschenkette um die Wiener Hauptuni auf. "Uns geht es darum, friedlich und gewaltfrei aufzuzeigen, dass Rechtsextremismus in unserem Land keinen Platz hat", erklärt Albert Maringer, Bundesvorsitzender der ÖGJ.++++

"Die geplante rechte Diskussion ist zwar ohnehin untersagt
worden. Dennoch werden die verschiedensten Organisationen ein Zeichen gegen den Rechtsextremismus setzen und eine friedliche Menschenkette um das Gebäude der Hauptuni bilden", so Maringer. "Unsere Aufgabe ist es, nicht wegzuschauen und niemals zu vergessen sowie alles daran zu setzen, bereits die kleinsten Ansätze von Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Nationalsozialismus oder Nationalismus zu unterbinden. Denn Wegschauen und Schweigen haben den Nährboden zum Faschismus gebildet", so der Bundesvorsitzende.

"Aus diesem Grund werden wir am 8. Mai ein Zeichen setzen und uns
um 18 Uhr vor der Wiener Hauptuni treffen um diese friedliche und gewaltfreie Menschenkette mit zu unterstützen", so Maringer abschließend.

ÖGB, 2. Mai 2002
Nr. 397

Rückfragen & Kontakt:

Alice Wittig
Tel. (++43-1) 534 44/353
Fax.: (++43-1) 533 52 93
http://www.oegb.or.at

ÖGB Presse und Öffentlichkeitsarbeit

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB/NGB