Rupp: Gefährdet das Kremser Finanzdesaster auch das Krankenhaus Krems?

NÖ Finanzreferent Sobotka hätte dringenden Handlungsbedarf - Krems ist mit rund 79 Millionen Euro verschuldet!

St. Pölten, (SPI) - Alle Medien berichten groß über das Finanzdesaster der Stadt Krems. Wenn es stimmt, dass Krems mit seiner 79 Millionen Euro Verschuldung mit wirklich gravierenden budgetären Problemen zu kämpfen hat, dann wäre auch das Krankenhaus - sicherlich eines der Besten in Niederösterreich mit einem entsprechend umfangreichen Versorgungsauftrag - schwer gefährdet. "Ich erwarte mir klare Aussagen von VP-Finanzlandesrat Sobotka über die finanzielle Situation des Kremser Spitals. Es ist bezeichnend, dass Sobotka an der sicheren Gesundheitsversorgung der Menschen im Bezirk Krems kein Interesse hat, sonst hätte er schon längst aktiv werden müssen", so SP-LAbg. Anton Rupp.****

Die Tatenlosigkeit des für die Finanzierung zuständigen Landesrates im Fall Krankenhaus Krems zeigt aber auch ganz deutlich, dass die VP-NÖ nur dann Interesse an der Gesundheitsversorgung der Menschen hat, wenn es um ein finanziell gesichertes Spital - wie St. Pölten -geht. "Für uns Sozialdemokraten hat Parteipolitik bei der Gesundheit der Menschen keinen Platz. Wir verlangen deshalb vom zuständigen Finanzlandesrat eine Klarstellung, wie das Krankenhaus in Krems trotz der großen - auch vom Rechnungshof festgestellten - finanziellen Problemen der Stadt gesichert werden kann. Ohne zusätzliche Landesmittel dürfte es ja in Krems nicht weitergehen", so LAbg. Anton Rupp.
(Schluss) sw

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