LR Rein: Bahnausbau Richtung Schweiz kommt ins Rollen

Grenzüberschreitende Studie gibt Aufschluss über erforderliche Maßnahmen

Bregenz (VLK) - Die Vorarbeiten zum Ausbau der
Bahnverbindungen zwischen Vorarlberg und der Schweiz laufen
an. Das Fürstentum Liechtenstein, der Kanton St. Gallen und
das Land Vorarlberg haben gemeinsam mit den
Österreichischen Bundesbahnen eine Studie in Auftrag
gegeben, um die erforderlichen Infrastruktur-Verbesserungen
an den ÖBB-Strecken Bregenz - St. Margrethen und Feldkirch
- Buchs abzuklären. ****

Verkehrslandesrat Manfred Rein unterstreicht die
Wichtigkeit dieses Projektes: "Nicht zuletzt bei den
Verhandlungen um den Generalverkehrsplan haben wir die
Dringlichkeit des Ausbaus, insbesondere der Strecke Bregenz
- St. Margrethen, immer wieder hervorgehoben."

Gespräche mit dem Bundesamt für Verkehr in Bern haben
gezeigt, dass auch die Schweiz an der Verwirklichung des
Projektes interessiert ist, um die Ostschweiz besser an das europäische Eisenbahn-Hochleistungsnetz anzubinden. "Es
geht darum, die Reisezeit zwischen Bregenz und St. Gallen
sowie zwischen Feldkirch und Sargans auf jeweils eine halbe
Stunde zu verkürzen und die Arlbergstrecke als Verbindung
nach Wien bzw. als Zubringer zur Brenner- und Tauernachse
in den Bahn-Anschlussplänen der Schweiz zu verankern", so
Landesrat Rein.

Derzeit sind die beiden ÖBB-Strecken zwischen Vorarlberg
und der Schweiz nur einspurig ausgebaut und mit niedriger Geschwindigkeit befahrbar. Die geplante Studie soll darüber Auskunft geben, welche Maßnahmen zur Streckenbeschleunigung
sowie zur Gewährleistung einer ausreichenden Kapazität für
Fern-, Regional- und Güterverkehr erforderlich sind und mit
welchen Kosten dafür zu rechnen ist.

Die Studie wird von einem Zürcher Ingenieurbüro
erstellt. Liechtenstein, St. Gallen, die Österreichischen Bundesbahnen und Vorarlberg übernehmen die Kosten in Höhe
von 90.000 Schweizer Franken (61.600 Euro).
(gw,nvl)

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