LH Haider: 1. Mai ist Appell an Gesellschaft, für Arbeit und Beschäftigung zu sorgen

Alternativer "Tag der Arbeit" im A2-Autobahntunnel: LH Haider als Fahrer in Straßenwalze - Kärnten initiierte erfolgreiche Bauprogramme - Arbeit nicht nur als "Arbeitsleid" sehen

Klagenfurt (LPD) - Einen Tag vor dem "Tag der Arbeit" warf sich Landeshauptmann Jörg Haider ganz standesgemäß in die Arbeitsbekleidung eines Bauarbeiters und machte - auch mit Schutzhelm versehen - Arbeit am Bau. Aus Anlass des Tages der Arbeit verrichtete er heute stundenlang im Großliedl-Autobahntunnel bei Twimberg auf der A 2 (dem letzten Tunnel vor der steirischen Grenze) die Tätigkeit eines Straßenwalzen-Fahrers. Dazu viel Lärm und schlechte Luft - wahrlich kein leichter Job im 366 m langen - für den Autoverkehr gesperrten - Tunnel, in dem gerade eine neue Asphaltdecke aufgetragen wurde. Kurz war er vom Bauarbeiter Alois Apachou von der Asphalt-Gesellschaft Josef Riegler (Klagenfurt) "eingeschult" worden, schon lenkte der Landeshauptmann selbst die Walze professionell über den Asphalt.

Haider, der damit einmal mehr seine große Verbundenheit insbesondere mit den schwer arbeitenden Bauarbeitern unterstrich, sagte, dass der "Tag der Arbeit" vor allem als Appell an die Politik und Gesellschaft zu verstehen sei, für ausreichend Arbeit und Beschäftigung zu sorgen.

Gerade die Bauwirtschaft sei gewissermaßen ein Barometer der Wirtschaft. Kärnten habe hier mit großem Erfolg mehrere Maßnahmenpakete rechtzeitig verabschiedet, um der abflachenden Konjunktur wirksam gegenzusteuern. Erst heute seien wiederum zusätzlich mehr als 12 Millionen Euro für den Ausbau von Straßen in der Sitzung der Landesregierung fixiert worden, erwähnte Haider.

Auch die Tourismusoffensive des Landes Kärnten im Ausmaß von 65,4 Mio. Euro diene neben der Qualitätsverbesserung im Tourismus insbesondere dem Bau- und Baunebengewerbe, wodurch wiederum Arbeitsplätze gesichert bzw. neu geschaffen werden, so der Landeshauptmann. Im Zusammenhang mit dem Tag der Arbeit stellte Haider weiters fest, dass Arbeit nicht nur als Arbeitsleid gesehen werden dürfe, sondern Arbeit auch der Sinnstiftung diene und Freude machen solle. (Schluss)

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