Krenn: "Kampagne des ÖGB gegen die Lohnnebenkostensenkung ist eine Farce!"

Für die österreichischen Wirtschaftstandort ist die Senkung der Lohnnebenkosten ein Muss!

Wien, 30. April 2002 (OTS) Im Zuge des Wirtschaftsempfanges des RFW (Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender) Steiermark auf der Frühlingsmesse in Graz griff der WKÖ-Vizepräsident Matthias Krenn die ÖGB Kampagne gegen die Lohnnebenkostensenkung auf das Schärfste an:
"Diese Aktion ist ein verlogener Feldzug gegen die gesamte heimische Wirtschaft, und daher strikt abzulehnen." ****

Weniger Abgaben bedeuten nicht gleichzeitig weniger Schutz, betonte Krenn. Der ÖGB mache den Österreichern mit falschen Behauptungen nur Angst.
"Wenn die Herren Verzetnitsch, Nürnberger & Co die Arbeitnehmer schon aufklären wollen, dann bitte wahrheitsgetreu", fordert der WKÖ-Vize, "eine Senkung der Arbeitgeberbeiträge in die diversen Sozialfonds bringt nämlich keinerlei negative Wirkungen auf soziale Leistungen mit sich!"

Weiters ist Fakt, dass die Arbeit in Österreich mit einem BIP-Anteil von 2,8 Prozent belastet ist, im Gegensatz zum EU-Schnitt von 0,8 Prozent. "Es ist unverständlich, dass sich der ÖGB weder durch solch eindeutige Zahlen noch durch internationale und nationale Appelle der Wirtschaftsforschung dazu bewegen lässt eine zeitgemäße Arbeitnehmer-Politik zu betreiben", kritisiert der WKÖ-Vize.

"Ausserdem", so der Vizepräsident weiter, "kann ein funktionierendes Sozialsystem nur solange aufrechterhalten werden, solange es durch Wirtschaftswachstum und Investitionen in den Standort finanzierbar ist."
Auch unter internationalem Konkurrenzdruck und europäischen Standortwettbewerb muss die Leistungsfähigkeit der heimischen Betriebe gesichert werden. "Oder wollen die ÖGB Spitzenfunktionäre, dass noch mehr Unternehmer in billigere Nachbarländer abwandern, und bei uns Unmengen von Arbeitslosen quasi auf der Straße sitzen?" Die Reduktion von Lohnnebenkosten ist daher das Gebot der Stunde und muss ab 2003 umgesetzt werden, so WKÖ-Vizepräsident Matthias Krenn abschließend. (Schluss)

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