Gaugg zum 1. Mai 2002: Meilensteine für Österreichs Arbeitnehmer

Zahlreiche Maßnahmen bereits umgesetzt - FPÖ-Sozialsprecher für weitere Verbesserungen für Arbeitnehmer

Wien, 2002-04-30 (fpd) - Anläßlich des "Tages der Arbeit" zog der freiheitliche Sozialsprecher und Bundesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer, Reinhart Gaugg, Bilanz. ****

"100.000 Arbeitnehmer gingen vor 112 Jahren, am 1. Mai 1890 in Österreich auf die Straße, um gegen die miserablen Arbeitsbedingungen zu protestieren und Forderungen für eine bessere Zukunft zu stellen. In den darauffolgenden Jahren wurde die Situation der österreichischen Arbeitnehmer sukzessive verbessert und Rahmenbedingungen geschaffen", erklärte Gaugg.

"Heute ist das oberste Ziel der freiheitlichen Arbeitnehmer die Interessenvertretung der arbeitenden Bevölkerung", betonte Gaugg. Seit Amtsantritt der blauschwarzen Bundesregierung seien bereits viele Maßnahmen umgesetzt worden. Als Meilenstein für die österreichischen Arbeitnehmer bezeichnete Gaugg die Schaffung des betrieblichen Mitarbeitervorsorgegesetzes: "Bisher kamen lediglich 15 % der Arbeitnehmer in den Genuß einer Abfertigung, zukünftig heißt es: ‚Abfertigung für alle‘."

Die Einführung des Kindergeldes bezeichnete der Sozialsprecher ebenfalls als beispielhafte Maßnahme, wie auch die Behindertenmilliarde. Einem humanitären Anliegen werde durch die Einführung der Familienhospizkarenz Rechnung getragen. Arbeitnehmer würden bis zu maximal sechs Monate in Pflegekarenz gehen können, dabei Kündigungsschutz genießen und weiter kranken- und pensionsversichert sein.

"Zum Schutz der österreichischen Arbeitnehmer wurden Änderungen im Fremden- und Ausländerbeschäftigungsrecht beschlossen", führte Gaugg weiter aus. "Erstmals gibt es eine Definition der Schlüsselarbeitskräfte nach Qualifikation und Einkommen. Dadurch wird der Einschleusung von Billigarbeitskräften aus dem Ausland Einhalt geboten."

Mit dem Konjunkturpaket setzte die Bundesregierung eine Maßnahme zur Ankurbelung der Wirtschaft. "Ziel der FPÖ ist es, bestehende Arbeitsplätze abzusichern und neue zu schaffen", betonte Gaugg. Für eine spürbare Entlastung der Einkommen der Arbeitnehmer werde die angekündigte Steuerreform sorgen.

"Trotz dieser zahlreichen positiven Maßnahmen für Österreich gibt es noch einiges zu tun", erklärte der Sozialsprecher. Mehrere notwendige Maßnahmen seien:
- Harmonisierung des Arbeitsrechts
- Ausbau von Mindeststandards in Kollektivverträgen
- Verbesserter Berufsschutz für jene Arbeitnehmer, die noch über keinen Kollektivvertrag verfügen.

"Am 1. Mai 1890 wurde der Grundstein für bessere Bedingungen in der Arbeiterklasse gelegt, viel Positives wurde dahingehend unternommen", sagte Gaugg. "Ziel der Bundesregierung ist es nun, die Arbeitnehmerrechte in Österreich zu stärken und die Interessen der Österreicher zu vertreten - für eine erfolgreiche Zukunft." (Schluß)

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