Die U.S.A. legen Österreich sowohl ein aktualisiertes Angebot für neue F-16 vor, als auch ein Angebot für generalüberholte gebrauchte F-16

Wien (OTS) - Die Amerikanische Botschaft in Wien berichtet, dass
das U.S. Verteidigungsministerium am 30. April 2002 der Österreichischen Bundesregierung sein aktualisiertes Angebot für neue, moderne F-16 Jets im Rahmen des Österreichischen Programms zum Ankauf neuer Abfangjäger unterbreitet hat. Die U.S.A. haben ebenso ein konkretes Alternativangebot für F-16 aus Inventarbeständen vorgelegt, die mit dem erfolgreichen und hochbewährten Mid-Life Update (MLU) generalüberholt wurden, wodurch sie im Endeffekt - zu weniger als dem halben Preis - die gleiche Leistungsfähigkeit wie fabriksneue F-16 bieten.

Das Angebot der U.S.A. entspricht den technischen Anforderungen, die Österreich gestellt hat und berücksichtigt gleichzeitig budgetäre und zeitliche Vorgaben. Die Regierung der Vereinigten Staaten ist überzeugt, dass beide Angebote die "beste Lösung zum besten Gegenwert" für Österreich bedeuten, da sie eine überlegene, erprobte militärische Technologie mit einem verkürzten Lieferzeitplan und einem wirtschaftlich attraktiven Preis kombinieren. Das U.S. Angebot berücksichtigt ausserdem Alternativmöglichkeiten, mit denen Österreichs neuen, noch genauer zu definierenden Anforderungen für eine Übergangslösung bis zum endgültigen Liefertermin entsprochen wird.

Diese beiden Angebote, im Rahmen des Foreign Military Sales (FMS) Systems erstellt, geniessen die volle Unterstützung und das Engagement der U.S. Regierung und des F-16 Industrieteams. Das FMS ist ein "Gesamtpaket", das alles bietet, was Österreich benötigt, um diese Flugzeuge während ihrer gesamten Betriebsdauer sicher und effizient zu betreiben und erhalten. In diesem Fall garantiert das FMS ebenso eine Partnerschaft Österreichs mit der U.S. Air Force, ein Vorteil, der vom Standpunkt der Sicherheit aus gar nicht hoch genug bewertet werden kann.

Gleichzeitig präsentiert die Lockheed Martin Aeronautics Company auch neue zusätzliche Gegengeschäfte, die auf langfristige Hochtechnologieprojekte abzielen. Schon während der Anfangsphase der Ausschreibung wurde allgemein anerkannt, dass Lockheed Martins Angebot sehr hoch einzustufen sei, vor allem aufgrund der Möglichkeiten ganz neuer wirtschaftlicher Verbindungen für Österreich und die österreichische Industrie. Jetzt hat Lockheed Martin einige wichtige Aspekte seiner Gegengeschäfte entscheidend aufgebessert, um dadurch der österreichischen Wirtschaft noch weitere Vorteile zu ermöglichen.

Für die Regierung der Vereinigten Staaten ist der Ankauf neuer Abfangjäger in Österreich eine sehr wichtige Angelegenheit. Sie ist sich der Tatsache bewusst, dass dieses Angebot für F-16 Jets eine weitere Möglichkeit zur Vertiefung der österreichisch-amerikanischen Beziehungen darstellt.

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