VP-Homole: Semmelweis-Klinik muß in vollem Umfang erhalten bleiben

Schließung der gynäkologischen Abteilung könnte das Ende einer Legende bedeuten

Der Bezirksvorsteher von Währung, Karl Homole, spricht sich gegen die beabsichtigte Schließung der Gynäkologie an der Semmelweis-Klinik aus.
Das bedeutet eine Filetierung dieser renommierten Frauenklinik. Die Reduzierung auf ein reines Geburtshaus könnte der Anfang vom Ende der beliebten Semmelweis-Klinik sein.***

Bisher wurden an der Semmelweis-Klinik jährlich über 2.500 hochprofessionelle Operationen im gesamten Spektrum der Gynäkologie durchgeführt. Die Klinik genießt dafür weit über die Grenzen der Bundeshauptstadt hinaus einen hervorragenden Ruf.

Die Semmelweis-Klinik ist die frequentierteste der sechs geburtshilflich-gynäkologischen Abteilungen des Krankenanstaltenverbunds und weist einen hohen LKF-Punktestand (Leistungsorientierte Krankenhausfinanzierung) auf.

Dazu Homole: "Es besteht die Gefahr, daß schwangere Patientinnen den gewünschten hohen Sicherheitsstandard eines operativen Eingriffes vermissen könnten und somit eine andere Klinik für die Geburt ihres Kindes wählen. Und das wäre der Anfang vom Ende."

Homole kritisiert des weiteren, daß die Entscheidung über die Köpfe der Mitarbeiter hinweg getroffen worden ist und diese via Medien von den Schließungsabsichten erfuhren.

"In einem Schreiben an mich schloß die Gesundheitsstadträtin Pittermann mit dem Satz "Das Wohl der Wiener Bevölkerung und deren optimale Versorgung ist mir sowohl als Politikerin, als auch als Ärztin ein absolutes Anliegen." Was von so einem Stehsatz zu halten ist, zeigt die jetzige Vorgangsweise", so Homole abschließend.

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