Jung: Abfangjägerdiskussion in Spielberg war Fehlschlag für Veranstalter

Publikum überwiegend positiv gestimmt

Wien, 2002-04-30 (fpd) - Obwohl die von den Gegnern der Abfangjäger ausgeschriebene Diskussion (SPÖ-Abgeordnerter Gradwohl, Grüne-Abgeordneter Kogler, FPÖ-Abgeordneter Jung, ÖVP nicht vertreten) im Zentrum des von der Beschaffung betroffenen Raumes liegt, fanden sich, inklusive Presse, Fernsehen und Vertreter des Militärkommandos nur ca. 60 Personen ein. Von diesen dürften knapp 20 aus dem politischen Umfeld des SP-Abgeordneten und der Grünen gekommen sein. ****

Der freiheitliche Wehrsprecher, Abg.z.NR Bgdr Wolfgang Jung, stellte zur Diskussion fest, daß sie erfreulich ruhig und sachlich ablief. Das Hauptinteresse der Anfragen galt, nach Darstellung der rechtlichen und sicherheitspolitischen Situation, der Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region. Abg. Gradwohl mußte dabei eingestehen, daß seine Partei in der Vergangenheit auf diesem Gebiet versagt habe, und auch er selbst "nicht genügend durchschlagskräftig" in seinen Forderungen gewesen war. Jung konnte den um die Garnison und um die Erhaltung der Arbeitsplätze besorgten Bürgern versichern, daß dafür keine Gefahr bestünde, weil die Nachbeschaffung von der Regierung beschlossen sei.

Bedenken hinsichtlich der rechtmäßigen Abwicklung der Kompensationsgeschäfte konnte er durch einen Hinweis auf die erstmalig erfolgende begleitende Kontrolle durch den Rechnungshof zerstreuen. "Diesmal wird es auch keine Anerkennung der Gegengeschäfte durch eine seltsame Konstruktion von Personen geben, die umsatzmäßig daran beteiligt sind. Dieses Übel der Großen Koalition, das wir in der Vergangenheit immer kritisiert haben, ist beseitigt. Wenn nun aber gerade sozialistische Abgeordnete Kritik daran üben, so ist das absurd, denn sie haben damals den Bundeskanzler gestellt und uns im Untersuchungsausschuß den Zugang zu den notwendigen Akten verweigert", schloß der freiheitliche Wehrsprecher. (Schluß)

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