20 Jahre Lehrbauhof Niederösterreich in Schloß Haindorf

Gesamtinvestitionen bisher 5 mio. Euro, jetzt weitere 3 mio. Euro

St. Pölten (OTS) - Das Ausstellungs- und Schulungszentrum des NÖ Baumeisterverbandes in Schloß Haindorf bei Langenlois, am 14. April 1982 vom damaligen Bundeswirtschaftskammerpräsidenten Ing. Rudolf Sallinger eröffnet und von Diözesanbischof Dr. Franz Zak gesegnet, erfährt gleichsam
als Geschenk zum 20. Geburtstag eine Erweiterung durch Zubau mit Seminarräumen und Freizeiteinrichtungen. Die Landesinnung Bau Niederösterreich möchte damit den geänderten Anforderungen in der Bauwirtschaft entgegenkommen und eine Ausbildungsstätte für die gesamte Bauwirtschaft Österreichs schaffen - es dürfte die modernste in ganz Österreichs werden (von derzeit sieben Lehrbauhöfen). Die dafür seit Anbeginn getätigten Investitionen sind beachtlich: Allein für den Lehrbauhof - also ohne den Kaufpreis des Schlosses - wurden seitens der Bauinnung bis heute knapp 5 Millionen Euro (ca. 67 Mio. ATS) investiert, der nunmehrige Ausbau benötigt weitere 3 Millionen Euro.

Entstanden ist das ursprünglich als Erholungsmöglichkeit für bedürftige Mitglieder und als Ort für Bildungsveranstaltungen von Unternehmern und höherem Führungspersonal gedachte Schulungszentrum durch den 1972 erfolgten Ankauf des völlig desolaten Schlosses Haindorf mit ca. 18 000 m2 Grund.

Mitteltrakt und Südflügel wurden renoviert, ab 1978 auch der Nordflügel (für Lehrlingsunterkünfte mit 56 Betten sowie Speisesaal, Küche und Dienstwohnung), parallel dazu wurde das anschließende Grundstück erworben und (mit Planungswettbewerb) der Bauhof für die zwischenbetriebliche Lehrlingsausbildung errichtet. Grundlage für dessen Nutzung bildet der seit 16. April 1982 gültige Zusatzkollektivvertrag zum Kollektivvertrag für Bauindustrie und Baugewerbe über die Entsendung und Ausbildung von Lehrlingen in zwischenbetriebliche Ausbildungsstätten (Lehrbauhöfe).

Sukzessive Schwerpunktverschiebung zur Erwachsenenbildung

Im Lehrbauhof-Gründungsjahr 1982 war DI Josef Molzer Landesinnungsmeister der Baugewerbe in NÖ und DI Werner Hutschinski in Wien, WKNÖ-Präsident war Dkfm. Vinzenz Höfinger. Damals Jahr gab es im Baugewerbe NÖ ca. 1400 Lehrlinge, heute ca. 800. Dieses Absinken der Lehrlingszahlen führte auch zu ständigen Veränderungen des Betriebes am Lehrbauhof und der sukzessiven Verschiebung des Schwerpunktes in richtung berufsspezifischer Erwachsenenbildung. Zugleich wurde 1997 das Dachgeschoß im Südtrakt zu weiteren Fremdenzimmern ausgebaut, sodass heute insgesamt 83 Betten zur Verfügung stehen. 1991 wurde dann das Hallenbad mit Sauna und Dampfbad eingebaut, der Minigolfplatz und ein Billardzimmer ergänzen die derzeitigen Freizeiteinrichtungen für Lehrlinge und Seminarteilnehmer.

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