"Stopp-Uhr-Pflege abfangen"

Wien (OTS) - eine der Hauptaussagen von Franz Küberl, Präsident der Caritas Österreich. Pflege hat sehr viel mit der Würde des Menschen zu tun, Pflege ist ganzheitlich. Pflege ist "Beziehungsarbeit - fast intim" (Zitat Michael Chalupka, Direktor der Diakonie Österreich).

Die langjährigen Forderungen des Österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegeverbandes:

Nach bundesweit einheitlicher Ausbildung, auch im geriatrischen
und extramuralen Bereich
Nach Imageaufwertung der Pflegeberufe
Nach Pflegegeldeinstufung durch den gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege
Nach der Einrichtung eines Regelstudiums Pflegewissenschaft
Nach der Förderung der Freiberuflichkeit in der Gesundheits- und Krankenpflege

werden nun auch von den fünf großen Trägerorganisationen im Bereich Gesundheits- und Sozialdienste, Caritas Österreich, Diakonie Österreich, Österreichisches Hilfswerk, Österreichisches Rotes Kreuz und Volkshilfe Österreich gestellt.

Bedauerlicherweise rückt die Pflege immer nur dann in den Blickpunkt öffentlichen Interesses, wenn sich, so wie jetzt, ein Pflegepersonalmangel abzeichnet.

"Die Medizin stiehlt der Pflege die Show" - (Zitat: Fredy Mayer -Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes), obwohl die Pflege mehr zur Genesung des Patienten beiträgt als die Medizin.
Mehr denn je ist es unser Anliegen, der Pflege den entsprechenden Stellenwert zu geben und politische Signale zu setzen. Die Profession Pflege verbindet vier Dimensionen der Qualifikation - die fachliche, die ökonomische, die soziale und die ethische Dimension. Der Stellenwert von ethischen und ökonomischen Entscheidungen muss für Pflegende gleichwertig sein.

Wer von Ihnen möchte unter dem Diktat der Stopp-Uhr gepflegt werden?

Rückfragen & Kontakt:

Österreichischer Gesundheits- und Krankenpflegeverband
Eva Kürzl
Mollgasse 3a
1180 Wien
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Tel.: 0664/10 28 180

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