2000 - EIN ERFOLGREICHES JAHR FÜR DEN HEIMISCHEN SPORT 17. Sportbericht liegt vor

Wien (PK) - Eine überaus positive Bilanz des heimischen Sports lässt sich für das Jahr 2000 ziehen. Egal ob Winter oder Sommer, Österreichs Athleten machten allerorten gute Figur. Hermann Maier und Renate Götschl dominierten den Ski-Weltcup, Steffi Graf und
Co. sorgten in Sydney für das beste Ergebnis bei Olympischen Sommerspielen.

Darauf nimmt auch der 17. Sportbericht (III-141 d.B.) Bezug, der
nun dem Nationalrat vorliegt: "Die gemeinsame Unterstützung der Sportverbände durch die Gebietskörperschaften, das Österreichische Olympische Comité und die Sporthilfe haben die Rahmenbedingungen für diese Leistungsentwicklung geschaffen",
hält Vizekanzlerin Dr. Susanne Riess-Passer denn auch in ihrem Vorwort zum Sportbericht fest.

Neben den zahlreichen Erfolgen bei sportlichen Wettbewerben habe
man aber auch die Weichen für die Ausrichtung von Großereignissen erfolgreich gestellt, heißt es in dem Bericht weiters. Besonders stach dabei die Alpine Ski-WM in St. Anton am Arlberg hervor,
die, so Riess-Passer, "für das Tourismusland Österreich mit
seiner langen Tradition im Bereich des Wintersports ... besondere Bedeutung" habe.

Konkret wurde weiters die Spitzensportförderung umstrukturiert, wobei die "Effizienz der einzelnen Projekte durch ein effektives Controllingsystem noch verbessert werden" soll. Als weiteren Arbeitsschwerpunkt wies das Jahr 2000 die Nachwuchsförderung auf, wodurch, wie es Riess-Passer formuliert, "jugendliche
Sportlerinnen und Sportler an die internationale Spitze herangeführt werden" sollen. Besonderes Augenmerk legt die Vizekanzlerin darüber hinaus auf den Behinderten- und auf den Frauensport. Einerseits soll die Akzeptanz in der Gesellschaft
für die sportliche Betätigung Behinderter gehoben werden, andererseits geht es um eine berufliche Absicherung der Sportlerinnen, wie generell den Athleten ein Zukunft nach der aktiven Karriere gesichert werden soll.

DIE SPORTFÖRDERUNG IM EINZELNEN

Im Jahr 2000 wurde die Sportförderung gegenüber dem Jahr davor um 20 Mill. S angehoben. Insgesamt standen nunmehr 460 Mill. S zur Verfügung, von denen knapp 100 Mill. S die
Bundessportorganisation mit ihren Fachverbänden erhielt. Österreichs Ballkünstler wurden mit knapp 155 Mill. S bedacht, während die drei großen Sportverbände ASKÖ, Union und ASVÖ jeweils rund 63 Mill. S bekamen. Das ÖOC durfte sich über 15
Mill. S freuen. Die Aufstockung der Mittel kam somit allen Subventionsempfängern in gleichem Ausmaß zu gute. Der Bericht
legt dabei detailliert Rechnung, wofür diese Beträge aufgewendet und vergeben wurden und bietet darüber hinaus Querverweise auf separate Sportförderung durch die Länder sowie die einzelnen Ressorts.

Weitere Schwerpunkte des Berichts sind der Leistungssport, die Nachwuchsförderung, die Trainerausbildung sowie die Bundessporteinrichtungen. Ein eigener Abschnitt geht auf
sportliche Auszeichnungen ein. So erhielten für ihre Verdienste
um den österreichischen Sport Thomas Muster, Anton Polster und Bernie Ecclestone das Grosse Goldene Ehrenzeichen für Verdienste
um die Republik Österreich. Die Verleihung nahm die Frau Vizekanzlerin persönlich vor.

Überdies wurden 2000 insgesamt 2.173 Medaillen für Staatsmeisterschaften und andere sportliche Wettbewerbe vergeben. Schließlich gelangten im Berichtsjahr mehr als 100.000 Leistungsabzeichen - vom Turner bis zum Rettungsschwimmer - zur Vergabe.

LEISTUNGSSCHAU DES HEIMISCHEN SPORTS

Beachtlich waren auch im Jahr 2000 wieder die Leistungen
heimischer Sportler. Emese Hunyady wurde Europameisterin im Eisschnelllauf. Wolfgang Rottmann und Ludwig Gredler landeten bei der Biathlon-WM auf den Rängen 1 und 2. Manuela Riegler gewann
den Snowboard-Weltcup, Hermann Maier und Renate Götschl jeweils
den Alpin-Weltcup. Nikola Hartmann wurde Weltmeisterin im Ringen, Britta Llewellyn-Grebe Weltmeisterin im Wasserschi. Hagara/Steinacher holten sich den Olympiasieg im Tornado,
Christoph Sieber jenen im Mistral. Und Steffi Graf gewann Silber über 800 Meter.

Ein umfangreicher Anhang, bestehend aus der Sportgesetzgebung,
einem detaillierten Adressenverzeichnis, einer
Mitgliederstatistik und Details zu Verwendung und Abrechnung der besonderen Bundes-Sportförderungsmittel runden den umfassenden
und aufschlussreichen Bericht ab. (Schluss)

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