Umkehr zu einer Gesellschaft für Menschen

FSG Bau-Holz fordert ein Ende der blau-schwarzen Belastungspolitik

Wien (FSG Bau-Holz). "Die schwarz-blaue Belastungspolitik der vergangenen zwei Jahre macht den Tag der Arbeit wichtig, wie schon lange nicht", erklärte Johann Driemer, der Vorsitzende der Fraktion sozialdemokratischer Gewerkschafter in der Gewerkschaft Bau-Holz (FSG Bau-Holz), anlässlich der bevorstehenden "1. Mai-Feiern".++++

Die FSG Bau-Holz wird am traditionellen "1. Mai-Aufmarsch" in Wien heuer in einem gemeinsamen Zug mit der FSG Handel-Transport-Verkehr teilnehmen. Das Motto der Bau- und Holzarbeiter lautet dabei "Umkehr zu einer Gesellschaft für Menschen mit Demokratie, Arbeit und Sicherheit!".

Die FSG Bau-Holz fordert von der Bundesregierung: einen Stopp und die sofortige Aufhebung der Unfallrentenbesteuerung, denn für die FSG Bau-Holz ist jeder Unfallrentner ein Härtefall! Driemer dazu: "Die Unfallopfer werden für ihre Leiden auch noch bestraft".

Ein weiterer Schwerpunkt der Forderungen der FSG Bau-Holz ist der Kampf gegen das Schwarzunternehmertum und gegen die organisierte illegale Beschäftigung. "Organisiertes Schwarzunternehmertum ist Sozial- und Steuerbetrug", so Driemer.

Die Teilnehmer des Zuges der FSG Bau-Holz wenden sich auch vehement gegen die Verschlechterungen für Arbeitslose, die Menschen in Armut drängen. Driemer fordert die blau-schwarze Bundesregierung auf, endlich von ihrem einseitigen Belastungsfeldzug gegen ArbeitnehmerInnen, PensionistInnen und StudentInnen abzulassen.

Gerechter Lohn für Wildbach- und Lawinenarbeiter

An dem Zug der FSG Bau-Holz nehmen auch zahlreiche Arbeiter der Wildbach- und Lawinenverbauung teil. Diese Arbeitnehmer sind zwar beim Bund beschäftigt, aber nicht als Beamte oder Vertragsbedienstete sondern als Arbeiter. Unter höchster körperlicher Belastung und Gefährdung errichten sie wichtige Schutzbauten im Interesse der Allgemeinheit. Trotzdem ist die blau-schwarze Bundesregierung nicht bereit, ihnen bei den derzeitigen Kollektivvertragsverhandlungen auch nur die Inflationsrate abzugelten, geschweige denn eine angemessene Lohnerhöhung zu gewähren. Der Protest dieser Teilnehmer richtet sich vor allem gegen den Finanz- und den Landwirtschaftsminister.

Driemer abschließend: "Wir Bau- und Holzarbeiter lassen unsere Kollegen nicht im Belastungsregen der blau-schwarzen Regierung stehen - gemeinsam werden wir für fairen Lohn und humane Arbeitsbedingungen kämpfen."

FSG, 30. April 2002
Nr. 28

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