Silhavy zu Familienhospizkarenz: Finanzielle Absicherung per FLAF sollte möglich sein

Regierungsparteien üben "Zermürbungs-Taktik"

Wien (SK) Im Zusammenhang mit der am Montag diskutierten finanziellen Absicherung während der Familienhospizkarenz sprach SPÖ-Sozialsprecherin Heidrun Silhavy von "Zermürbungstaktik" der Regierungsparteien. "Vor einer Woche hat FPÖ-Staatssekretär Reinhard Waneck noch beteuert, den Weg des Vier-Parteien-Antrags in dieser Angelegenheit nicht verlassen zu haben. Es würden Fonds eingerichtet werden, die zinsenlose Darlehen vergeben, die in besonderen Fällen nicht zurückbezahlt werden müssen. Heute aber erklärt ÖVP-Sozialsprecher Feuerstein, dass es keine Chance auf finanzielle Absicherung gebe." Silhavy fordert eine solche finanzielle Absicherung der Karenzierten durch den FLAF.****

Da es sich bei der Familienhospizkarenz um eine eindeutige Familienleistung handle, sei es, so Silhavy, "nur logisch" den FLAF dafür einzusetzen, zumal es sich bei den Karenzierten um eine Größenordnung von nur 10.000 bis 15.000 Personen handelt. "Von dieser Zahl gehen die Schätzungen des Ministeriums für Wirtschaft und Arebit aus", sagte Silhavy.

"Da müssen gar keine neuen Fonds erfunden werden", erklärte Silhavy und betonte abschließend, dass die Familienhospizkarenz für alle sozialen Schichten ermöglicht werden muss. (Schluss) up

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