Salzburg AG beteiligt sich nicht an ostösterreichischer Stromallianz

Keine Vorteile in der derzeitigen Konzeption erkennbar

Salzburg (OTS) - Die Salzburg AG beteiligt sich nicht an der als österreichische Stromlösung angekündigten Kooperation heimischer Energieversorger. "In der derzeitigen Konzeption überwiegen die Nachteile eindeutig die möglichen Vorteile für unser Unternehmen und unsere Kunden", sind sich die vier Vorstandsdirektoren Dr. Arno Gasteiger, DI Wolfgang Anzengruber, Mag. August Hirschbichler und DI Manfred Irsigler einig.

Die Salzburg AG nimmt zur Kenntnis, dass Verbundgesellschaft und Energie Allianz einen ernst gemeinten Anlauf zu einer gemeinsamen Lösung in der österreichischen Stromwirtschaft unternehmen. Die Vertreter der Salzburg AG - Eigentümer wie Vorstandsdirektoren -haben an diesen Verhandlungen gerne und engagiert teilgenommen und dabei geprüft ob eine Eingliederung des Salzburger Energie- und Infrastruktur-Dienstleisters in diese neue Form der Kooperation Sinn mache.

Der Vorstand sowie die Eigentümervertreter von Land und Stadt Salzburg entschließen sich nach derzeitiger Konzeption und aktuellem Wissensstand nicht dieser ostösterreichischen Stromallianz teilzunehmen.

Erfolgreicher Weg wird fortgesetzt

Die Salzburg AG verfolgt aus folgenden Gründen weiterhin ihren bisher erfolgreichen Weg:

Hauptziel der Fusion zwischen SAFE und Salzburger Stadtwerken war und ist die Garantie eines starken, eigenständigen, regionalen Energie- und Infrastrukturunternehmens. Derzeit sind noch nicht alle Synergien aus der Fusion ausgeschöpft. Darüber hinaus ist das Geschäftsfeld Strom ein integraler Bestandteil des Multi-Utility Konzeptes der Salzburg AG. Ohne Strom würde das vom Markt sehr positiv angenommene Multi-Utility-Konzept an Schlagkraft verlieren.

Dies sind die Hauptgründe, warum sich das Unternehmen im Sinne der Eigentümer, der Kunden sowie der Mitarbeiter nicht für einen Eintritt in die ostösterreichische Stromallianz entscheiden kann.

Vorstandssprecher Arno Gasteiger: "Wir wollen die Tür nicht endgültig zumachen. Die Salzburg AG wird gerne an neuen, zukünftigen Konzeptionen und Lösungen mitarbeiten, wenn diese klare Vorteile für unsere Kunden und unser Unternehmen ergeben."

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