Prinz und Reinberger regen Diskussion über Kahlenbergbahn und Ökoforschungszentrum an

Attraktivierung des Kahlenberges als Vorraussetzung für Realisierung alternativen Aufstiegshilfen

Wien, 29.04.02 (fpd) - Fast jeder Hausberg einer größeren österreichischen Stadt sei mit einer technischen Aufstiegshilfe erreichbar. "Was in Bregenz, Innsbruck und Salzburg möglich ist, sollte auch in Wien erreichbar sein", meinten heute Umweltsprecherin LAbg. Brigitte Reinberger und Stadtrat a.D. Walter Prinz im weiteren Verlauf des heutigen Pressegespräches mit dem Obmann der Wiener Freiheitlichen Mag. Hilmar Kabas zum Thema "1000 Jahre Wienerwald".

Leider sei die ehemalige Trasse der Zahnradbahn von Nussdorf auf den Kahlenberg nach der Stillegung teilweise verbaut worden und ist daher nicht mehr verfügbar. Trotzdem sollte die Planung eines umweltfreundlichen öffentlichen Verkehrsmittels neben dem Wienerwaldbus ins Auge gefasst werden. Eine Zahnradbahn z.B. könnte auch eine Touristenattraktion ersten Ranges darstellen. "Sie würde neben dem positiven Aspekt der Individualverkehrsentlastung auch ein spezielles Naturerlebnis für die Wiener Bevölkerung ermöglichen", erklärte Prinz.

Nach dem heutigen Stand der Technik sei dieses Verkehrsmittel mit den Anlagen der Wiener Straßenbahn kompatibel. Man könnte daher vom Ring über die Gleisanlagen der Linie 38 nach Grinzing gelangen und von dort über eine neue Anlage weiter zum Kahlenberg und Leopoldsberg fahren. Aber auch andere Optionen wie etwa Seilbahneinrichtungen böten sich an und müssten einer genauen technischen Prüfung unterzogen werden", betonte Prinz.

Dieses Projekt bedürfe natürlich einer Kooperation von Bund, Wien und der Tourismusorganisationen. Vorraussetzung für derartige Überlegungen sei auch die Einbindung der Bevölkerung und der Bezirksgremien. "Die umweltfreundliche Aufschließung des Kahlenberges könnte auch den Startschuß für ein an diesem Platz etabliertes, neuartiges Ököforschungszentrum sein", regte Reinberger an. Dabei wären Einrichtungen zu schaffen, die sich mit globalen Forschungsthemen des Umweltschutzes und z.B. Wiederansiedlungsprogrammen von Tier- und Pflanzenarten weltweit beschäftigen und Aufforstungsprojekte entwickeln, so Reinberger und Prinz abschließend. (Schluß)am

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