FPÖ-Donaustadt verursacht Eklat in der Bezirksvertretungssitzung

Grüne (Wien) - FPÖ bezeichnet Eva Hauk, Klubobfrau der Donaustädter Grünen, als Anarchistin

Zwei Resolutionen - gegen den Ankauf von
Abfangjägern(Grüne) und gegen das derzeit bestehende Demonstrationsrecht (FPÖ) - wurden von den Bezirksfreiheitlichen in einer Orgie von Demagogie dazu benützt, sowohl RednerInnen der SPÖ und - zum Großteil der Grünen - als Sympathisanten linker Chaoten und der Anarchie zu bezeichnen.

Der Versuch, der grünen Klubobfrau Eva Hauk, die Situation durch eine Erklärung über die Bedeutung des Wortes Anarchie ("Zitat Lexikothek Bertelsmann: Herrschaftslosigkeit, eigentl. der gesellschaftl. Idealzustand, dass alle Herrschaft von Menschen über Menschen aufgehoben ist ....") zu entschärfen, wurde in bewusster Missinterpretation dazu verwendet, sie als Anarchistin zu bezeichnen, verbunden mit der Aufforderung zum Rücktritt und zum Verlassen des Sitzungssaales.

"Hier hat eine Partei durch politische Unkultur und Argumentationsnotstand versucht, jede sachliche Diskussion zu unterbinden. Nicht verhindern konnten die FPÖ PolitikerInnen, dass beide Resolutionen Mehrheiten zu ihren Ungunsten erhielten", so die Grüne Bezirkspoliterkin.

Frau Hauk wurde in einer öffentlichen Sitzung sowohl als Befürworterin von Gewalt als auch als Anarchistin bezeichnet, die Grünen werden für diese ungeheuren Anschuldigungen eine öffentliche Entschuldigung seitens der Freiheitlichen verlangen.

Eva Hauk dazu: "Ich bin als Gegnerin jedweder Gewalt bekannt, ich bin auch eine Gegnerin von Untergriffen, Unwahrheiten und Polemiken." Sie wird daher rechtliche Schritte überprüfen lassen und gegebenenfalls Klage einbringen.

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