BMSG: Österreichisches Gesundheitssystem hervorragend

Sozialdemokratie gefährdet Gesundheitsversorgung

Wien (BMSG/OTS) - "Das österreichische Gesundheitssystem ist hervorragend und zählt weltweit zu den besten". Während sich am Montagvormittag im Hanuschkrankenhaus ärztliches Personal aufopferungsvoll um die Patientinnen und Patienten kümmere, präsentierten sich dort SPÖ-Spitzenpolitiker als Störenfriede des Spitalsbetriebes mit der Absicht, die österreichische Bevölkerung zu verunsichern, so das Gesundheitsministerium in einer Reaktion auf die Störaktion von Gusenbauer und Co. im Hanuschkrankenhaus.

Dieses mehr als überflüssige Happening einer in der eigenen Partei isolierten SPÖ-Führungstroika beweise, dass es Gusenbauer und Mitgenossinnen nur darum gehe, Zwietracht zu säen. "Sie schrecken selbst nicht davor zurück, in Spitäler zu gehen und dort kranke Menschen gegen die Regierung aufzuwiegeln. Das ist ungeheuerlich", so das Gesundheitsministerium.

Jede Bürgerin und jeder Bürger im Lande wisse, dass das hervorragende österreichische Sozialsystem finanzielle Mittel benötige. Der Behandlungsbeitrag Ambulanz, der durch viele Ausnahmebestimmungen sozial sehr wohl ausgewogen wäre, führe nun diese Mittel dem Gesundheitssystem zu. Außerdem wirke er regulierend, indem er die Patienten ermutige, im Bedarfsfall mehr den Hausarzt und den niedergelassene Facharzt aufzusuchen. "Im niedergelassenen Bereich wird Spitzenmedizin zu vergleichsweise geringen Kosten geboten", betonte das Gesundheitsministerium und verwies auf jüngste Berechnungen.

Ex-Hauptverbandspräsident Sallmutter wollte mit einer generellen Erhöhung der Sozialversicherungsbeiträge, die ausnahmslos alle getroffen und betroffen hätte, Mittel für das Gesundheitssystem lukrieren. Man könne von Glück reden, dass dieses Vorhaben den Österreicherinnen und Österreichern erspart geblieben sei. Gusenbauer habe sich bis dato nicht von dieser Absicht, tief in die Taschen aller Österreicherinnen und Österreicher zu greifen, distanziert.

Es sei bezeichnend, dass Gusenbauer für seinen theatralischen Auftritt das wirtschaftlich schwer unter Druck stehende Hanuschkrankenhaus als Bühne für politische Selbstdarstellungsversuche missbrauche. "Den Ärzten/innen und dem ganzen hochmotivierten Personal des Spitals wird dadurch kein guter Dienst erwiesen," bekräftigte das Gesundheitsministerium.

"Mit diesem völlig missglückten Auftritt der sozialistischen Spitzenrepräsentanten im Hanuschspital hat sich vor allem Gusenbauer, der vor wenigen Wochen sogar das Pflegegeld in Frage gestellt habe, endgültig als ernstzunehmender Politiker disqualifiziert", so das Gesundheitsministerium abschließend. (Schluss) bxf

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