LH Sausgruber: "Tag der Arbeit - auch Tag der Solidarität"

Feiertag bietet Anlass, um auf hohe Bedeutung von Arbeit hinzuweisen

Bregenz (VLK) - Anlässlich des bevorstehenden 1. Mai
erinnert Landeshauptmann Herbert Sausgruber an die "hohe
Bedeutung der Arbeit für eine menschliche Gesellschaft". Für Sausgruber ist deshalb der Staatsfeiertag nicht nur ein Tag
der Arbeit, "sondern auch ein Tag der Solidarität". Das Land Vorarlberg setzt sich deshalb, so Sausgruber, gemeinsam mit
den Sozialpartnern für möglichst optimale Rahmenbedingungen
des heimischen Arbeitsmarktes ein. ****

Als aktuelle Beispiele der sehr guten Vorarlberger
Solidarität und Zusammenarbeit zwischen den Sozialpartnern
und dem Land nennt Sausgruber etwa die Entwicklung von neuen Lehrberufen oder die erfolgreichen Arbeitsinitiativen in den Bezirken Bregenz, Feldkirch und Bludenz.

Jahr für Jahr rund tausend neue Arbeitsplätze in Vorarlberg

Die Zahl der unselbständig Beschäftigten beträgt in
Vorarlberg derzeit rund 135.000 und konnte in den letzten
Jahren deutlich gesteigert werden. "Seit 1998 wurden in
Vorarlberg jährlich mehr als tausend neue Arbeitsplätze geschaffen", freut sich Landeshauptmann Sausgruber.

Die Arbeitslosenquote beträgt in Vorarlberg derzeit 4,8
Prozent. Sausgruber: "Dieser Wert liegt deutlich unter den Vergleichszahlen der anderen Bundesländer". Genau so wie die Zunahme an Arbeitslosenzahlen in den letzten Monaten auf
Grund der konjunkturellen Entwicklung vorhersehbar war, steht
für die Wirtschaftsforscher nun auch fest, dass die Talsohle
dieses Konjunkturabschwungs in Sicht ist.

Vorarlberg: Der starke Westen Österreichs

Ein internationaler Vergleich europäischer Regionen
bescheinigte Vorarlberg eine höhere wirtschaftliche Dynamik
als etwa den Nachbarregionen Bayern, Baden-Württemberg und Lombardei. Mit einer durchschnittlichen Wachstumsrate von 2,4 Prozent im Zeitraum von 1995 bis 1999 liegen wir heute schon
im internationalen Spitzenfeld.

Sausgruber: "Innerhalb Österreichs ist Vorarlberg damit
der starke Westen - mit einer auch im internationalen
Vergleich sehr niedrigen Arbeitslosenquote, einem
historischen Rekord bei den unselbständig Erwerbstätigen,
vielen gesunden klein- und mittelständischen Betrieben und Industrieunternehmen mit Weltruf." Diesen Vorsprung gilt es,
so Sausgruber, "zu halten, zu nutzen und weiter auszubauen".

Budget setzt Impulse für Wirtschaft, Bildung und Forschung

Für Sausgruber ist klar: "Arbeitsplätze werden nicht von
der Politik geschaffen, aber die Politik schafft
Rahmenbedingungen. Der regionale Spielraum, Wachstumskräfte
zu stützen, ist nicht sehr groß, aber dort, wo wir können und zuständig sind, wird gezielt investiert." Vorarlbergs
Landesbudget 2002 ist nun schon das 18. ohne Neuverschuldung
und hat eine Investitionsquote von 30 Prozent. Sausgruber:
"Das heißt, rund jeder dritte Euro fließt zurück in die Wirtschaft."

Weiters baut das Land Vorarlberg stark auf die Bereiche
Bildung und Forschung. Sausgruber: "Hier setzen wir
konsequent den finanziellen Spielraum des Landes ein -Qualifizierung ist das beste Mittel gegen Arbeitslosigkeit".

Die wirtschaftliche Situation in Vorarlberg gibt weiterhin
Anlass zu Optimismus, so Sausgruber: "Das dokumentieren am eindruckvollsten jene großen, mittleren und auch kleinen
Firmen, die über namhafte Investitionen immer wieder konkrete Standortbekenntnisse ablegen - und damit Arbeitsplätze
sichern bzw. neue Arbeitsplätze schaffen".

(ck/pam,nvl)

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