Bürgermeister Häupl begrüßt österreichische Stromlösung

Wien, (OTS) Als Wiener Bürgermeister und Landeshauptmann sei er sehr zufrieden mit der österreichischen Stromlösung, sagte Dr. Michael Häupl am Montag in einem Pressegespräch, in dem Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel die österreichische Stromlösung öffentlich präsentierte. In dem gemeinsamen Pressegespräch mit Wirtschaftsminister Dr. Martin Bartenstein und den Landeshauptleuten Dr. Josef Pühringer (OÖ), Dr. Erwin Pröll (NÖ) und Hans Niessl (Bgld) wurde betont, die nun verhandelte Partnerschaft zur österreichischen Stromlösung bringe eine deutliche Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Stromwirtschaft und ermögliche damit eine kostengünstige Versorgung der österreichischen Stromkunden unter Wahrung der Versorgungssicherheit.

Zentraler Baustein der österreichischen Stromlösung ist die Schaffung einer gemeinsamen Handelsgesellschaft, sie ist zentrale Drehscheibe und steuert den internen Marktplatz. Die Beteiligung:
zwei Drittel Verbund und ein Drittel EnergieAllianz. Teilnehmer der Stromlösung sind Verbund, EVN, Wienenergie, BEWAG, Energie AG, Linz AG sowie die ESTAG. Auch die Salzburg AG ist zur Mitarbeit eingeladen.

Durch die Funktion des Handels als Drehscheibe wird erreicht, dass die Handelsgesellschaft gegenüber der Produktion eine wichtige zentrale Steuerrungsrolle wahrnimmt. Die Kooperation durch die zentrale gemeinsame Steuerung ist der wesentliche Schritt auf dem Gebiet der Wasserkraft. Bei den kalorischen Kraftwerken wird eine Zusammenarbeit durch gemeinsame Beschaffung der Brennstoffe erreicht.

Die Partner der österreichischen Stromlösung gründen eine gemeinsame Großkundengesellschaft, die Großkunden ab einem Strombedarf ab 4 GWh pro Jahr betreut. Beteiligt an dieser Großkundenvertriebsgesellschaft sind zu einem Drittel der Verbund und zu zwei Drittel die EnergieAllianz.

Alle Teilnehmer des Pressegespräches zeigten sich davon überzeugt, dass mit der österreichischen Stromlösung eine große Chance für die Zukunft der Wasserkraftwerke bestehe, das Wasser bleibe in Österreich erhalten. Die österreichischen Energieunternehmen würden im europäischen Wettbewerb gestärkt, die Arbeitsplätze in Österreich gesichert. Der Bundeskanzler verwies darauf, dass dadurch der achtgrößte europäische Energiehändler entstanden sei, der die Konkurrenz mit allen anderen europäischen Energiekonzernen nicht zu scheuen habe. Damit sei auch eine Stärkung auf dem europäischen Markt erzielt worden, sagte Bürgermeister Dr. Michael Häupl, es sei auch ein Beitrag für den Wirtschaftsstandort Österreich.****
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