Maresch: "1000 Jahre Wienerwald - eine Ausstellung der FPÖ" - mehr als eine Trophäensammlung?

Wiener FPÖ sollte nicht vergessen, dass FP-Finanzminister die Bundesforste zwang, Wienerwald-Flächen zu verkaufen

Grüne (Wien) - "Die FPÖ ist nach langem Schlaf erwacht und übernimmt offensichtlich mit den Forderungen nach Errichtung eines Nationalparks und der Einrichtung des Wienerwaldbusses Grüne Forderungen", reagiert der Grüne Umweltsprecher Rüdiger Maresch auf die heutige Ausstellungseröffnung der Wiener FPÖ zu "1000 Jahre Wienerwald".

"Offensichtlich hat aber die Wiener FPÖ vergessen, dass ihr Finanzminister die Österreichischen Bundesforste, der größte Waldbesitzer im Wienerwald, gezwungen hat, dort Flächen zu verkaufen um das Budget zu sanieren. Dass durch diesen Verkauf der Wienerwaldflächen der Zersiedelung Tür und Tor geöffnet wurde, ist von Herrn Kabas und den seinen offensichtlich zu wenig bedacht worden", so Maresch weiter.

Ganz im Gegensatz dazu präsentierten die Wiener Grünen ein 12-Punkte-Programm, um die Diskussion um den Biosphärenpark und Nationalpark auf eine politische Ebene zu heben. "Wir betrachten unser 12 Punkte-Programm als Vorgabe an SPÖ und ÖVP, damit statt inhaltsleerer Ausstellungen mit ausgestopften Mardern und Wildenten die konkrete Umsetzung der Schutzmassnahmen für den Wienerwald, begonnen wird" schließt Maresch.

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