Onodi: Österreichische Stromlösung als Beginn weiterer Kooperationsmodelle der österreichischen Energiewirtschaft

Ausverkauf österreichischer Wasserkraft konnte gestoppt werden

St. Pölten, (SPI) - "Die nunmehr erzielte "kleine Österreichische Lösung" für die Energiewirtschaft ist sicher eine tragfähige Basis für die Schaffung einer für Österreich vorteilhaften Strompartnerschaft der Landesgesellschaften. Die nun getroffene Entscheidung ist mit der seitens der NÖ Sozialdemokraten seit Jahren geforderten ‚Oststromverbundes' der Landesgesellschaften von Wien, Niederösterreich und Burgenland vergleichbar, die Teilnahme Oberösterreichs und der Linzer Stadtwerke verstärkt die ursprünglich geforderte Konzeption", so NÖ LHStv. Heidemaria Onodi zur nun gefundenen österreichischen Stromlösung.*****

Ausländische Energiekonzerne sind auf Einkaufstour quer durch Europa. Sie kümmert weder Bundesländergrenzen noch Einflusssphären. Diesen Unternehmen kann man nur mit einer entsprechenden Größe und einer soliden Geschäftsstrategie entgegentreten. Die Stromlösung mit Wien, NÖ, OÖ und Bgld. ist ein erster wichtiger Schritt zur Schaffung einer bedeutenderen und ausbaufähigeren Marktposition Österreichischer Energieversorger auch im europäischen Raum. "Das damit in Strukturen eingegriffen wird, die über Jahrzehnte gewachsen sind und die sicher nicht über Nacht gänzlich aufgebrochen werden können, ist klar. Doch die positive Entscheidung, hier neue Wege zu beschreiten, zeigt, dass sich die Länder ebenso wie der Verbund bemühen, auf die neuen Rahmenbedingungen des Marktes offensiv und vor allem gemeinsam zu reagieren", so Onodi.

"Jedenfalls sollten die vorerst unverbindlichen Absichtserklärungen rasch in rechtlich bindende Verträge münden. Besonders freut es mich, dass mit dieser Vereinbarung der Verkauf Österreichischer Wasserkraftwerke ans Ausland wohl verhindert werden konnte. Die Milliarden, die andere Konzerne mit "schmutzigem" Strom - inklusive Atomstrom - verdient haben, hätten leicht für den Aufkauf der umweltfreundlichen österreichischen Wasserkraft Verwendung finden können. Die heute präsentierte Einigung sollte jedenfalls auch Anstoß dafür sein, weitere österreichische Kooperationsmodelle in der Energiewirtschaft - beispielsweise mit anderen Landesgesellschaften -zu suchen und zu beschließen", so Onodi abschließend.
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