ARBÖ: Mehrphasenausbildung im Interesse der Verkehrssicherheit unbedingt notwendig

Wien (ARBÖ) - Die schweren Verkehrsunfälle am Wochenende auf Österreichs Straßen, haben einmal mehr verdeutlicht, dass die jungen Menschen zwischen 15 bis 24 Jahre besonders gefährdet sind, erklärt der ARBÖ.

Nach Meinung des ARBÖ ist - und hier sind sich die Experten aller Fachrichtungen einig - ein strategisches Stufenkonzept für die Aus-und Fortbildung von Fahranfängern unbedingt erforderlich.

Nicht zuletzt wurde die Zweitausbildung in den Fahrschulen unter Einbindung der Kraftfahrerorganisationen verlangt. Nach Erwerb des Führerschein soll daher in Form einer Mehrphasenausbildung das Erlernte und in den ersten Monaten nach dem Führerscheinerwerb praktizierte Können kontrolliert und gestärkt werden, erklärt der ARBÖ.

Neben der Wissensübermittlung muss primär auch das Erkennen, Vermeiden und Bewältigen gefährlicher Verkehrssituationen gelernt werden, so die ARBÖ-Verkehrsexperten. Laut Umfragen entspricht Weiterbildung beziehungsweise mehr Praxis auch dem Wunsch der jungen Fahranfänger.

Durch die Verbesserung der Fahrausbildung von Fahranfängern könnten die Unfälle, Toten und Verletzte auf Österreichs Straßen deutlich reduziert werden. Daher sollte die Einführung der Mehrphasenausbildung noch vor dem Sommer im Parlament beschlossen werden, betont der ARBÖ.

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