Heimische Wasserkraft für Österreich

Details der Stromlösung präsentiert

St.Pölten (NLK) - Ja zur Wasserkraft aus Österreich, nein zu Atomstrom: Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel, Bundesminister Dr. Martin Bartenstein sowie die Landeshauptleute von Wien (Dr. Michael Häupl), Niederösterreich (Dr. Erwin Pröll) Burgenland (Hans Nießl) und Oberösterreich (Dr. Josef Pühringer) präsentierten heute in Wien die Details der österreichischen Stromlösung. Der Verbund und die Energie-Allianz, in der die Energiegesellschaften aus Niederösterreich, Wien, Burgenland und Oberösterreich zusammengefasst sind, werden eine gemeinsame Handelgesellschaft gründen, um Großkunden mit Strom aus Wasserkraft zu beliefern. Als Großkunden gelten jene Unternehmen, die mehr als 4 Millionen Kilowattstunden Jahresbedarf haben. Die Handelsgesellschaft, an der zu zwei Drittel der Verbund und zu einem Drittel die Energie-Allianz beteiligt sind, soll ab 2003 ihr operatives Geschäft aufnehmen. Die neue Stromgesellschaft wird zu den größten Stromkonzernen Europas gehören, und jährlich mit 100 Terrawattstunden handeln.

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, der sich vehement für eine österreichische Lösung eingesetzt hat, betonte, mit der neuen Handelsgesellschaft verfüge Österreich über eine große Marktstärke im internationalen Energienetz. Bundeskanzler Schüssel meinte, mit dieser Lösung sei in letzter Minute eine "Bündelung der Kräfte" gelungen. Der liberalisierte Strommarkt erfordere konkurrenzfähige Unternehmen. Für Bundesminister Bartenstein ist Verbund/Energie-Allianz ein wichtiger Baustein, der den österreichischen Strommarkt steuert.

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