Schabl: Auflösung der ÖIAG wäre fahrlässige Preisgabe österreichischer Interessen

Weiteres verscherbeln des Familiensilbers aller Österreicher muss verhindert werden!

St. Pölten, (SPI) - "Die Auflösung der ÖIAG wäre so, wie wenn jemand sein Lohnkonto mit den laufenden Einnahmen verschenken würde, aber auf seinen Ausgaben sitzen bleibt", stellte der 2. NÖ -Landtagspräsident Emil Schabl zum Vorhaben der Bundesregierung, die ÖIAG aufzulösen und deren Firmenbeteiligungen zu verkaufen, fest. Die derzeit noch vorhandenen Beteiligungen und Firmen der ÖIAG wurden in den letzten Jahrzehnten von der Nachkriegsgeneration mit viel Fleiß geschaffen. Sie bringen alle zum Teil erhebliche Dividenden, die über das Budget wieder den Menschen zugute kommen. Viele Betriebe sind aber auch Vorreiter in der Forschung, sie sind österreichische Kernindustrien und sichern Arbeitsplätze.****

"Kein Land der Welt verzichtet freiwillig auf seinen Einfluss in Schlüsselbetrieben der Wirtschaft und Industrie, die zudem allen Steuerzahlern gehören. Sollte der Vorschlag von "Verscherbelungsminister" Grasser umgesetzt werden und die ÖIAG aufgelöst werden, würden die Steuerzahler nicht wiedergutzumachenden Schaden erleiden. Es zeigt sich, dass es der blau/schwarzen Bundesregierung weder um Arbeitsplätze, noch um das von allen Österreicherinnen und Österreichern geschaffene Volksvermögen geht. Blau/Schwarz will den Multis einige österreichische Zuckerl zukommen lassen", so Schabl.
(Schluss) sw/fa

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