Kärnten im Technlogiebeeich weiter mit Vollgas auf der Überholspur

LH Haider und Kärnten-Technologie zogen positive Bilanz

Klagenfurt (LPD). Eine positive Bilanz über die Technologie- und Betriebsansiedlungsentwicklung In Kärnten zogen heute Landeshauptmann Jörg Haider und die Kärnten Technologie GmbH (KT) bei einer Besichtigung der zweiten Baustufe des Innovationszentrums im Technologiepark Villach, die im Mai eröffnet wird. 600 neue Arbeitsplätze konnten 2001 über die KT und auf Initiative des Landes geschaffen sowie eine Reihe neuer Betriebe angesiedelt werden, was einem Investment von rund 70 Millionen Euro entspricht, sagte Haider.

Ausschlaggeben für den enormen Aufschwung im IT- und High-Tech-Bereich sei die sogenannte "Technologie-Milliarde". Neben der Ansiedlung von Betrieben nannte der Landeshauptmann die Ausbildungs-Offensive des Landes mit Projekten wie "Schulen ans Netzt", dem Ausbau der Fachhochschulen, der Schaffung von 38 zusätzlichen IT-Klassen an höheren Schulen, der Installierung von drei IT-Colleges, oder etwa die Schule-Wirtschaftskooperation zwischen dem Bundesoberstufengymnasium Althofen und der Firma Flextronic. Das alles habe den Positivtrend in Kärnten verstärkt, so Haider.

Dass die Investitionen in zukunftsträchtige Branchen Erfolg
haben, werde durch Studien des Institutes für Höhere Studien (IHS) und das Joanneum-Research Graz voll und ganz bestätigt, sagte Haider. Auch befinde sich Kärnten bei Ausgaben für Forschung- und Entwicklung bereits an zweiter Stelle hinter Vorarlberg. Ebenfalls bestätigt haben die Wirtschaftsforscher eine nachhaltige Verbesserung der Pro-Kopf-Wertschöpfung in Kärnten und damit eine Steigerung der Kaufkraft. Hier habe Kärnten bereits das Burgenland, die Steiermark und Niederösterreich überholt, betonte der Landeshauptmann.

Walter Nadrag, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Kärnten Technologie GmbH, bescheinigte dem Wirtschaftsstandort Kärnten, auf dem richtigen Weg zu sein. Die Erfolge des Jahres 2001 für die KT ließ Geschäftsführer Oskar Seidler Revue passieren. So war die KT maßgeblich beteiligt bei zahlreichen Betriebsansiedlungen wie etwa beim Media-Print-Druckzentrum Süd in St. Andrä im Lavanttal oder dem Sonnenkollektoren-Hersteller Green-One-Tech i St. Veit.

Insgesamt konnte 600 neue Arbeitsplätze nach Kärnten gebacht werden. Der TK sei es seit der Umstrukturierung vor einem Jahr durch Wirtschaftsreferent Karl Pfeifenberger weiters gelungen, für die Technologie- und Industrieparks in Klagenfurt, Villach, St. Veit, Völkermarkt, Wolfsberg und Arnoldstein eine hohe Auslastung zu erreichen. Zusätzlich nannte Seidler die erfolgreich eingeführten Netzwerk-Clusters für Mikroelektronik, Internet/Software, Umwelt, Holz und Kunststoff, die Unternehmer-Initiative "biz.plan" sowie die Beteiligungen der Kärnten Technologie am Bio-Diesel-Projekt in Arnoldstein und am Carinthian-Tech-Research in Villach.

Am Technologiepark Villach mit Standort St. Magdalen entsteht derzeit unter Federführung der KT auf einer Gesamtfläche von 21.000 Quadratmetern und mit einem Investitionsvolumen von 15 Millionen Euro ein hochmodernes Innovationszentrum. Die erste Baustufe wurde im November des Vorjahres eröffnet, für die zweite Baustufe soll im Mai d. J. so weit sein.

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