FP-Trammer: Dieses Hochhauskonzept, Herr Stadtrat Schicker, müssen wir ablehnen!

Hochhauskonzept ist unvollständig und gibt keine Antworten auf die wichtigsten Fragen und Diskussionsanlässe!

Wien, 26-04-2002 (fpd) - Als "vor Konzeptlosigkeit strotzend", bezeichnete LAbg. GR Heike Trammer den neuesten Entwurf des "Wiener Hochhauskonzeptes" von SP-Stadtrat Schicker. Die Wiener Stadtregierung hat offenbar versucht Hochhauskonzeptionen aus internationalen Städten für Wien zu adaptieren um dann der Bundeshauptstadt Wohn- und Arbeitstürme verpassen zu können.

Obwohl sich in den letzten Jahren bereits eindeutig herauskristallisiert habe, daß mit dem Verkauf oder der Vermietung von Hochhäusern in Wien nicht mehr das "große Geschäft" zu machen wäre - die Donauplatte sei etwa nur zu 60% ausgelastet - soll mit dem jetzt vorliegenden Hochhauskonzept in Wien dem "Hochhauswildwuchs" Tür und Tor geöffnet werden, kritisierte Trammer. "Offenbar möchte die sozialistische Wiener Stadtregierung mit anderen europäischen Städten in den Wettstreit um die meisten Hochhäuser treten".

Auch die Gefahr der Hochhausverbauung beim Flugfeld Aspern nach einer U2 Anbindung artikulierte Trammer, da die städtebaulichen Leitlinien diese bereits vorhersagen würden.

Trammer kritisierte weiters das Fehlen einer Rechtssicherheit für die betroffenen Bürger bei Hochhausprojekten und ein in der Bauordnung für Wien verankertes Bürgerbeteiligungsverfahren vor Beschluß der Flächenwidmungs- und Bebauungspläne.
Das neue Konzept hätte die Möglichkeit der Einführung einer neuen Bauklasse mit einer zulässigen Gesamthöhe von 36 Metern gegeben, welche die nachträgliche Höhenentwicklung über § 69 der BO unterbunden hätte. Auch wäre der Begriff des sg. "Gestaltungsspielraums" bei der Planung von Hochhausprojekten in der Bauordnung für Wien genau zu definieren gewesen.

Die Standortfrage wäre für die Wiener Freiheitlichen von besonderer Bedeutung um eine langfristige, kontinuierliche und sinnvolle Hochhausentwicklung für Wien zu garantieren. Nachdem allerdings die Wiener Stadtregierung - namentlich SP-Stadtrat Schicker - diese Einwürfe von freiheitlicher Seite nicht einmal diskutiert hätten, werde von der Wiener FPÖ diesem Konzept eine eindeutige Absage erteilt, so Trammer abschließend. (Schluß) jen

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