SCHWEITZER: Diadochenkämpfe in der SPÖ haben längst begonnen

Häupl wahrscheinlichster Nachfolger Gusenbauers -SPÖ-Schattenkabinett existiert nicht

Wien, 2002-04-26 (fpd) - Verwundert zeigte sich der freiheitliche Generalsekretär Mag. Karl Schweitzer über die Vorwürfe der Richter und Staatsanwälte gegen Justizminister Dr. Dieter Böhmdorfer.****

Wien, 2002-04-26 (fpd) - "Auch Kuntzl kann die Demontage Gusenbauers nicht hinwegreden", meinte FPÖ-Generalsekretär Mag. Karl Schweitzer zu den heutigen Aussagen der SPÖ-Bundesgeschäftsführerin. "In Wahrheit haben die Diadochenkämpfe in der SPÖ schon längst begonnen." ****

Als wahrscheinlichsten Nachfolger Gusenbauers sieht Schweitzer den Wiener Bürgermeister Häupl. Dieser sei ja auch derjenige in der SPÖ, der am eifrigsten am Sessel des Vorsitzenden säge. Damit könnte die SPÖ auch mehrere Fliegen mit einem einzigen Streich erledigen. Häupl käme nämlich so aus Wien weg, bevor er von der Bevölkerung persönlich für die enorme Belastungslawine verantwortlich gemacht werde, die die Stadt unter sich begrabe. Schließlich werde in Wien derzeit alles teurer, als nächstes werde Häupl wahrscheinlich die Wiener Luft und die Regentropfen besteuern. Daher plane er wahrscheinlich, sich rasch aus der Kommunalpolitik zu verabschieden, solange er in den Umfragewerten noch deutlich vor Gusenbauer liege.

Das von Kuntzl genannte "Schattenkabinett" der SPÖ werde nie aus dem Schatten heraustreten, da es in Wahrheit gar nicht existiere, meinte Schweitzer. Die SPÖ verfüge über keinerlei Personalreserven, weder über das früher heraufbeschworene "Kabinett des Lichts" noch über ein Schattenkabinett. (Schluß)

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