Aufgestaute Lust am Biken lässt Gefahren vergessen!

Wien (OTS) - Der kühle und verregnete April macht viele Biker ungeduldig. Die aufgestaute Lust und das frühlingshafte Schönwetter lassen leicht die Risiken vergessen. Emotionen und Einstellungen stehen aber beim Motorradfahren in engem Zusammenhang mit dem Unfallgeschehen.

"Das direkte Erfühlen und Erleben des Fahrens, das "Auskosten" attraktiver Strecken und lustvoller Kurvenkombinationen, der direkte Kontakt zwischen Fahrer und Maschine, das Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit, das direkte Spüren, Riechen der Landschaft und Natur sind die Zutaten, die das Motorradfahren für viele so reizvoll machen." fasst der Koordinator der Sicherheitsinitiative "Bikers Project" Michael Praschl zusammen.

Es gibt aber auch ganz spezifische Einstellungen, die insbesondere bei Sturzpiloten zu finden sind: Bikern, denen es Spaß macht, "andere damit zu verblüffen, was sie alles aus ihrem Fahrzeug herausholen können" oder die gerne "den Adrenalinkick beim Schnellfahren und Bewältigen von Gefahrensituationen auskosten" sind besonders unfallgefährdet. Auch Fahrer, die sich als "Perfektionisten" einstufen, gehören zur Risikogruppe. Offenbar hat Perfektionismus auch viel mit dem Ausloten von Grenzbereichen zu tun.

Bisher gab es in dieser Saison, sicher auch wetterbedingt, noch relativ wenig Motorradunfälle. Wir hoffen, dass sich dieser Trend auch bei Schönwetter fortsetzen wird. Die Initiative "Bikers Project" will vor allem erreichen, dass sich das Bewusstsein der Notwendigkeit einer ausreichenden Sicherheitsreserve in den Köpfen der Motorrad-und Autofahrer festsetzt.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Michael Praschl
Thaliastraße 97/2, 1160 Wien
Tel.: 01 494 80 60
http://www.bikersproject.at

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