"Kultur- und Wissenstransfer zwischen Österreich und Kanada, 1990-2000"

Konferenz anläßlich des 5-Jahres-Jubiläums des ZKS Innsbruck, 2.-5. Mai 2002

Wien (OTS) - Das Zentrum für Kanadastudien der Universität Innbruck, unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Ursula Mathis-Moser, feiert sein 5-jähriges Bestehen mit einer internationalen Konferenz mit zahlreichen Vorträgen namhafter ReferentInnen aus dem In- und Ausland. Das Tagungsthema ist in Sektionen aufgegliedert, die sich mit Kultur- und Wissenstransfer und deren Institutionalisierung, mit Multikulturalismus und Einwanderungspolitik, mit der Rezeption kultureller Ausdrucksformen und Wissenssysteme sowohl im Bereich der Philosophie und Theologie als auch im Bereich Literatur, Theater und Film und mit dem Thema der Ökologie auseinander setzen.

Konferenzbegleitend gibt es ein kulturelles Programm: Am Eröffnungsabend spielen die "Transatlantik Schrammeln", ein auf Wiener Musik spezialisiertes Quartett aus Montreal bestehend aus Jean Deschenes, Anne Lauzon, Brigitte Lefebvre und Solange Bellemare zusammen mit der kanadabegeisterten Wiener Multiakkordeonistin Barbara Faast-Kallinger. Kein touristisches Kuriosum, sondern Schrammelmusik in authentisch raunzerisch-swingendem Sound. Nicht unverdient wurden Lauzon und Deschênes bereits vor einigen Jahren mit dem "Goldenen Ehrenzeichen der Republik Österreich" ausgezeichnet.

Am Abend des zweiten Konferenztages wird die Inuit Ausstellung "Asingit" (der Inuit Ausdruck für "Vielfalt"), bestehend aus Zeichnungen und Wandbehängen aus Baker Lake und Cape Dorset (Nunavut), von der Innsbrucker Kunsthistorikerin Dr. Sybille Moser eröffnet. Die Kuratorin der Ausstellung, Dr. Judith Nasby, die das Macdonald Stewart Art Centre in Guelph leitet, wird zur Vernissage anwesend sein. Diese Ausstellung ist im Juli/August 2002 auch am Museum für Völkerkunde in Wien zu sehen.

Während der Tagung wird im Hauptgebäude der Universität Innsbruck eine Fotoausstellung von Mag. Peter Mertz mit kanadischen Motiven unter dem Titel "Faszination der Wildnis" gezeigt. Diese Ausstellung ist derzeit im Kongress Innsbruck zu sehen und begleitet vom 10.-12. Mai das Klangfrühling-Festival auf Burg Schlaining (Burgenland), wo es am 11. Mai einen musikalischen Kanada-Schwerpunkt gibt.

Pressegespräch mit Univ.-Prof. Dr. Ursula Mathis-Moser, Gründerin und Leiterin des Zentrums für Kanadastudien der Universität Innsbruck,

Montag, 29. April 2002, 9:30 Uhr,
Senatssitzungssaal, Universitätshauptgebäude, 1. Stock, Christoph-Probst-Platz, Innrain 52

Allgemeine Informationen zur Konferenz samt Rahmenprogramm:
Zentrum für Kanadastudien
Tel. 0512/507-2594
canada.centre@uibk.ac.at
http://canada.uibk.ac.at

Rückfragen & Kontakt:

Kanadische Botschaft
Mag. Roswitha Fritscher
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit
Tel. (01) 53138-3285
roswitha.fritscher@dfait-maeci.gc.ca

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