ARBÖ: Vor Start des Mai-Reiseverkehrs runter mit den Spritpreisen

Wien (ARBÖ) - Der Rohölpreis sinkt, die Spritpreise steigen. Nicht immer, aber schon wieder. Nachdem sie diese Woche punktuell wieder leicht gesunken waren, liegen die Durchschnittspreise aller Treibstoffsorten dennoch über jenen der Vorwoche, kritisiert der ARBÖ.

Der ARBÖ sieht daher raschen Handlungsbedarf die Treibstoffpreise vor dem Beginn des Mai-Reiseverkehrs um durchschnittlich 2,3 Cent pro Liter zu senken. Die Höchstpreise sind seit Anfang April konstant hoch. Das Fass Rohöl kostete letzte Woche durchschnittlich 23,54 US-Dollar, immerhin um 1,9 US-Dollar deutlich weniger als vor drei Wochen.

Die ARBÖ-Spritpreisbeobachter haben aktuell die Treibstoffpreise an Österreichs Tankstellen erhoben. Derzeit zahlt man im Durchschnitt EUR 0,976 je Liter für Super Plus (98 Oktan), ein Liter Euro Super (95 Oktan) kostet durchschnittlich EUR 0,890, Normalbenzin (91 Oktan) kostet EUR 0,873 je Liter und ein Liter Diesel kostet durchschnittlich EUR 0,740. Im Vergleich zur Vorwoche, Freitag, sind damit die Spritpreise um bis zu EUR 0,005 je Liter gestiegen.

Fahren und trotzdem sparen

Grund genug für die ARBÖ-Experten, im Sinne der Konsumenten auch darüber zu informieren, wie man dennoch "Sparen beim Fahren" kann. Ein paar Punkte beachten, vielleicht die eine oder andere kleine Gewohnheit verändern - und schon ergibt sich ein gesenkter Spritverbrauch, der auf Dauer ganz schön einträglich wird.

* Möglichst früh hoch schalten - hohe Drehzahlen sind der Feind der Geldbörse!

* Vorausschauend fahren. Einmal beherzigt, wird ein weitblickendes Fahrverhalten schnell zur Routine: also rechtzeitig vom Gas, um unnötiges Bremsen zu vermeiden, welches ja wieder eine Temposteigerung und damit erhöhten Spritverbrauch nach sich zieht.

* Den Reifendruck, den der Fahrzeughersteller für ein voll beladenes Auto empfiehlt, fahren. Und natürlich regelmäßig kontrollieren.

* Selbstverständlich sollte der Wagen stets möglichst gering beladen sein. Nicht benötigte Gegenstände in der Garage lassen. Auch Dachträger sind eine nicht zu unterschätzende Mehrbelastung.

* Und last but not least ist die regelmäßige Profi-Wartung Ihres Kfz wichtig. Dabei sollten auch Zündungs- und Leerlaufeinstellungen kontrolliert werden. Die ARBÖ-Prüfzentren stehen dabei gerne hilfreich zur Seite.

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