Klangforum Wien 2002/2003

Zyklus "Wozu Musik?" im Konzerthaus

Wien, (OTS) Das Klangforum Wien setzt seine erfolgreichen thematisierten Konzertzyklen im Konzerthaus 2002/2003 mit dem Zyklus "Wozu Musik?" fort. In sieben möglichen Antworten möchte sich das Klangforum dieser Frage nähern, so Sven Hartberger in einem Pressegespräch am Freitag. Die Palette der Annäherungen inkludiert Musik als "Spiel" ebenso wie "zum Hören" - als Gegenprogramm zur allgegenwärtigen Dauerberieselung, "als Weg", "als Spiegel", "pro futuro", "zum Tanzen" und "ad adsudum". Zu hören sind Werke der Elite zeitgenössischer Komponisten aus dem In- und Ausland, von Friedrich Cerha und Olga Neuwirth bis hin zu Peter Eötvös oder John Cage. Friedrich Cerha dirigiert auch ein Konzert selbst. Mit Mark Foester, Beat Furrer, Johannes Kalitzke, Andrea Molino, Jürg Wyttenbach und Hans Zender wurden weitere prominente Moderne - Dirigenten gewonnen. Alles über den Konzertzyklus mit detaillierten Informationen über die Künstler ist im Internet unter www.klangforum.at/ zu finden.****

Ein besonderes Zuckerl gibt es für alle, die den Konzertzyklus bis 10. Juni buchen: Sie sind zu einem Konzert in der Kunsthalle Wien, einer "Hommage á Hans Holewa" eingeladen, in der es neben Musik dieses österreichischen Exil-Komponisten auch Werke von Webern und Schönberg zu hören gibt. Es dirigiert Sylvain Cambreling.

Zur Zeit sind die Klangforum-Musiker in Zürich, wo sie in Zusammenarbeit mit Anna Viebrock und Christoph Marthaler die Produktion "in vain " oder "Reproduktion verboten" nach Edgar Allen Poe herausbringen. Nach der Ruhr-Triennale (die Co-produziert) im Jahr 2004 könnte die Produktion auch nach Wien kommen.

Zur finanziellen Situation des Ensembles stellte Hartberger fest, dass die Zuwendungen der Stadt Wien heuer auf den Wert von sechs Millionen Schilling gestiegen sind und auch der Bund adäquat nachziehen wolle, notwendig wäre aus seiner Sicht eine Million EUR pro Jahr gemeinsam von Stadt und Bund. Immerhin erwirtschafte das Klangforum Wien zur Zeit dank seines hohen Marktwertes bei internationalen Veranstaltern rund 70 Prozent seines Gesamtbudgets selbst. (Schluss) gab

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