FREUND: DIE LUNGE ÖSTERREICHS - VOR GEBRAUCH SCHÜTZEN!

Wald- und Wildschadensbericht zeigen Zustand des heimischen Waldes auf

Wien, 26. April 2002 (ÖVP-PK) "Der gesunde Zustand unseres Waldes, der fast 47 Prozent unseres Landes bedeckt, ist nicht nur für die gute Luft, sondern auch für den wirtschaftlichen Erfolg der 171.000 Forstbetriebe von immenser Bedeutung", sagte heute, Freitag, ÖVP-Abg. Karl Freund anlässlich der Debatte um den Waldbericht 2001 und den Wildschadensbericht 2000 im Landwirtschaftsausschuss. Trotz der Verschlechterung der Verbisssituation in den heimischen Wäldern ist Freund stolz darauf, "dass sich in meinem Heimatbezirk Ried im Innkreis die Situation deutlich verbessert hat." ****

"Es gibt keinen Grund, den österreichischen Wald krank zu jammern", betonte Freund. Dennoch gelte es, die Probleme der Überalterung, der Schäden durch Wild und Weidevieh sowie touristische Aktivitäten aber auch durch Industrie und Verkehr, die allesamt Schwächungsfaktoren für den Wald darstellen, im Auge zu behalten. "Ein besonderes Augenmerk ist dabei auf den Verbiss zu richten", so Freund. Wie aus dem Wildschadens-bericht hervorgeht, sind rund zwei Drittel der österreichischen Wälder durch Verbiss beeinträchtigt, sodass die Verjüngung mit den waldbaulich erforderlichen Baumarten nicht oder nur mit Hilfe von Schutzmaßnahmen möglich ist. "Da der Wald immer stärker zum Lebensraum des Menschen wird, wird er für die Tiere immer enger. Das Wild muss sich daher mehr und mehr in viel zu kleine Regionen zurückziehen."

"Die Waldschutzpolitik muss konsequent weitergeführt werden", betonte Freund und merkte an, dass im Bezirk Ried "eine behutsame und waldschonende Forst- und Jagdpolitik die Verbisssituation erheblich verbessert hat. Die vereinbarten Abschussplanerhöhungen wurden auch tatsächlich durchgeführt."
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