Rambossek: NÖGUS soll vorerst "private Dialyse" zahlen!

Gesundheitslandesrat Sobotka soll Eingliederung ins Spital vorantreiben

St. Pölten (OTS) - Sollte nicht rasch der Vorschlag von LR
Sobotka, nämlich die Eingliederung der privaten Mödlinger Dialysestation ins dortige Landeskrankenhaus, verwirklicht werden, forderte heute der freiheitliche LAbg. Dkfm. Edwin Rambossek den NÖGUS (Niederösterreichischer Gesundheits- und Sozialfonds) auf, bis zu einer für alle zufriedenstellenden Lösung die Kosten der Dialysebehandlungen in der privaten Dialysestation zu übernehmen.

Bereits seit Herbst 1999 fordert der Perchtoldsdorfer FP-Mandatar mit ständiger Regelmäßigkeit einen Kassenvertrag für diese Dialysezentrum. Kurz vor dem Sommer vergangenen Jahres konnte er den ersten Erfolg verbuchen: Sein Antrag nach Hilfestellung durch das Land Niederösterreich wurde im Landtag einstimmig angenommen. "Seit damals ist die Landesregierung am Zug, bisher allerdings noch immer erfolglos!"

Er, Rambossek, würde daher den Vorschlag von LR Sobotka sehr begrüßen, weil die Niederösterreichische Gebietskrankenkasse (NÖGKK) der privaten Dialysestation in Mödling seit Jahren einen Kassenvertrag verweigert. Rambossek. "Unser Bezirk ist zwar der bevölkerungsreichste des Landes, hat aber keine eigene medizinische Einrichtung für eine Nierenersatztherapie!" Die Patienten aus dem Raum südlich von Wien könnten zur Zeit nicht einmal in die Bundeshauptstadt ausweichen, weil sowohl AKH als auch die Wiener Gemeindespitäler hoffnungslos überlastet wären. "Im AKH werden mittlerweile Dialysepatienten sogar in der Kinderklinik behandelt!", schloß Rambossek.

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