Hochrangige Energieexperten im EnBW Austria PowerForum: Österreichische Stromlösung: Was erwartet heimische Unternehmen?

Wien (OTS) - Die Frage einer österreichischen Stromlösung wird noch immer heftig diskutiert. Vom Ausgang der laufenden Verhandlungen zwischen den EVUs und den Vertretern der Regierung wird es abhängen, ob heimische Unternehmen von der im Oktober vergangenen Jahres erfolgten Liberalisierung des Strommarktes voll profitieren werden, oder ob es zu einer Re-Monopolisierung kommt. Für EnBW Austria sind diese Diskussionen der Anlass, um namhafte Experten zu diesem Thema zu befragen. In der aktuellen Ausgabe des online PowerForums nehmen der Unternehmer DI Klaus Woltron, der IHS Energieexperte Prof. H.J. Bodenhöfer, der Journalist Clemens Rosenkranz vom Standard, DI Rudolf Schraml von Vetropack Austria sowie der Energieexperte der Astron Hotels, DI Helmut Wiesmeyer dazu Stellung.

Für Clemens Rosenkranz etwa stellt die österreichische Stromlösung keine Barriere für einen freien Energiemarkt dar. "Schließlich wird niemand gezwungen, den Strom von dieser Vertriebsgesellschaft zu kaufen." Helmut Wiesmeyer hält dem entgegen, dass die große Stromlösung eine Monopollösung herbeiführt und einen Schritt zurück in die Vergangenheit bedeutet. "Der Wettbewerb und damit auch die Marktbewegung wird für Großabnehmer oder auch mittlere Betriebe negativ beinflusst werden." Ganz anders beurteilt dies Prof. Bodenhöfer. Seiner Meinung nach schließt eine österreichische Stromlösung bei geeigneten Rahmenbedingungen einen funktionierenden Wettbewerb nicht aus. "Wesentlich ist, dass der österreichische Markt bestreitbar ist und bleibt." Laut Klaus Woltron kommt die gesamtösterreichische Stromlösung sowieso um 5 Jahre zu spät. "Die Sperrminorität der Estag wurde an die EdF verkauft, die "Energie Austria" verhindert und 33 % der Kelag an die RWE verhökert."

Mit dem PowerForum schafft EnBW Austria eine neue Informationsquelle zum Thema Strom. Hochrangige Experten und Meinungsbildner beantworten künftig jeden Monat neue Fragen rund um den heimischen Energiesektor. Vorwiegend Unternehmer können von dieser Information aus erster Hand profitieren.

EnBW Austria sieht die rechtzeitige, umfassende und objektive Information über aktuelle Themen als Verpflichtung gegenüber Kunden und all jenen, die den wirklich freien Wettbewerb am heimischen Strommarkt fordern. Das Unternehmen ist seit Beginn der Strommarktliberalisierung 1999 in Österreich etabliert und profitiert von den Entwicklungen und Partnerschaften der Muttergesellschaft. Als 100 % Tochter der EnBW AG bietet man der heimischen Industrie die Sicherheit eines europäischen Energiekonzerns und die Bündelung von Dienstleistungen der gesamten Unternehmensgruppe für Österreichs Wirtschaft.

Mit einem Marktanteil von mehr als 5 % bei heimischen Großkunden beliefert EnBW Austria mehr als 2.500 österreichische und europäische Unternehmen bzw. deren Standorte mit mehreren hundert Gigawattstunden Strom. http://www.enbw.at

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