FASSLABEND BEZEICHNET TSCHECHISCHE RESOLUTION ALS "VERTANE CHANCE!"

"Schwerer politischer Fehler, Beschlüsse zu diesem Thema mitten im Wahlkampf herbeizuführen"

Wien, 25. April 2002 (ÖVP-PK) Als eine völlig vertane Chance, einander in der Vertreibungsfrage näher zu kommen, bezeichnete der Dritte Präsident des Nationalrates, Dr. Werner Fasslabend, die vom tschechischen Abgeordnetenhaus beschlossene Resolution zu den Benes-Dekreten. Diese Resolution, in der ein Bedauern des Prager Parlaments für die Opfer der Vertreibung und zu den im Zuge dieser Vertreibung geschehenen Verbrechen fehle, rufe Enttäuschung in der gesamten österreichischen Bevölkerung und Empörung bei den Betroffenen hervor, sagte Fasslabend heute, Donnerstag. ****

"Es war ein schwerer politischer Fehler, Beschlüsse zu diesem Thema mitten im Wahlkampf herbeizuführen, da vorausgesehen werden konnte, dass in einem derartigen politischen Umfeld kein Fortschritt erzielbar wäre. Diese Resolution ist ein Rückschritt, vor dem politische Insider gewarnt hätten, und mit dem sich Prag neue politische Hürden für die Zukunft selbst aufgebaut hat", bedauerte Fasslabend.
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