Börse Express: Allianz-Chef Wolfram Littich: "Hoher Börse Wien-Focus bei den Veranlagungen macht uns zu Gewinnern im Konzern"

In Austro-Aktien rund 300 Millionen Euro investiert, damit grösster Institutioneller

Wien (OTS) - Wolfram Littich, seit Anfang 2001 Vorstand der
Allianz, zuvor Vorstand der Wiener Börse und der Bank Austria, unterstrich im Gespräch mit dem "Börse Express", dass die Allianz weiter an ihrer hohen Börse Wien-Quote in der Veranlagung festhalten werde. Der Versicherer, der geschätzte 300 Millionen Euro (ein knappes Drittel der Aktienveranlagung) in österreichische Titel investiert hat, sei damit stets gut gefahren.

Littich: "Man wird in der Bilanz anhand des Finanzergebnisses sehen, dass der Wien-Focus richtig war und ist". Die österreichische Allianz könne im Veranlagungsbereich nicht zuletzt deshalb auch innerhalb des Konzerns eine führende Position einnehmen.

Allianz-Veranlagungschef Wolfgang Matejka, der in den Vontobel-Vorstand wechselt, werde bereits in wenigen Wochen "nachbesetzt" sein. Derzeit würden "intensive Gespräche" mit dutzenden Kandidaten geführt.

Auch für österreichische Unternehmen und die Wiener Börse hat Littich Lob parat: "voestalpine, Erste Bank, OMV und andere sind intelligent geführte Konzerne, die nicht auf die grossen Kriegsschauplätze setzen, sondern ihre Nischen gesucht und gefunden haben". Mit den Börsechefs Zapotocky und Obersteiner sei er als Investor "sehr zufrieden". Letztendlich sei wünschenswert, dass international notierte Unternehmen wie SBO auch in Wien gelistet werden. Denn dann wären sie für Institutionelle wie die
Allianz interessanter. (Christian Drastil)

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