Abfertigung neu auch für Unternehmer unabdingbar!

Krenn kritisiert: "Eine derartige Forderung ist mit keinem Wort in der gemeinsamen Stellungnahme von AK, ÖGB und WKÖ erwähnt!"

Wien (25-04-2002/OTS): Kritik übte der Vizepräsident der österreichischen Wirtschaftskammer, Matthias Krenn an der von den Sozialpartner vorgestellten Stellungnahme zum Abfertigungs-Begutachtungs-Entwurf der Regierung: "Es wurde zwar von einer Einbeziehung der Selbständigen und auch der Bauern gesprochen, nur ist diese Forderungen mit keiner Zeile im vorgelegten Forderungspapier erwähnt!" ****

"Es kann nicht sein, dass ein Papier paraphiert wird, in dem nicht alle bisher vereinbarten Forderungen der Wirtschaftskammer berücksichtigt werden. Bleibt nur zu hoffen, dass es sich hier um ein Missverständnis bei der Ausformulierung handelt", so Krenn nach Durchsicht der ausgehändigten Unterlagen.

Zwar wird in dem Papier dafür plädiert, dass Beitragszeiten während Zivil- bzw. Präsenzdienst nicht vom Dienstgeber sondern vom Innen-bzw. Verteidigungsministerium übernommen werden sollten und der Abfertigungsbeitrag während des Kindergeld-Bezugs durch den Familienlastenausgleichsfonds abzudecken ist, aber die Forderung nach einem qualitativ gleichwertigen Eigenvorsorgemodell für selbständige Erwerbstätige viel bei den Verhandlungen scheinbar unter den Tisch.

"Wir können und wollen die österreichischen Unternehmer bei einer so wichtigen Neuerung wie der Abfertigung-neu nicht im Regen stehen lassen. Es muss auch für die Selbständigen eine Absicherung geben und wir vom Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender (RFW) werden uns weiterhin dafür einsetzen", so WKÖ-Vize Krenn abschließend. (Schluss)

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