Onodi: Lösung für Dialyse Mödling scheiterte bisher nur am Geld

Bei Bereitstellung der notwendigen Finanzmittel durch Landesfinanzreferent Übernahme in das Landeskrankenhaus Mödling durchaus vorstellbar

St. Pölten, (SPI) - "Wenn sich der NÖ Landesfinanzreferent bewegt und er die notwendigen Finanzmittel bereitstellt, so ist eine Übernahme des Dialyse-Instituts in Mödling in das Landeskrankenhaus Mödling -bei Zustimmung aller Beteiligten - durchaus vorstellbar. Zuerst sind aber ein detaillierter Finanzplan sowie die entsprechenden Kostenschätzungen seitens des Finanzressorts vorzulegen. Die Niederösterreichische Gebietskrankenkasse hat in einer Schätzung die Kosten für eine Invertragnahme des Mödlinger Instituts jährlich mit rund 1,96 Mio. Euro (27 Mio. Schilling) beziffert. Diese Kosten würden auch im Krankenhaus anfallen. Eine weitere Belastung der Gemeinden über eine Finanzierung durch den NÖGUS ist für mich nicht vorstellbar. Eine Finanzierung durch das Land ist vorstellbar, zumal es sich bei Mödling um ein Landeskrankenhaus handelt. Als erste Maßnahme wäre die sofortige Bereitstellung der notwendigen Finanzmittel für das LKH Mödling für die Budgets der Jahre 2002 und 2003 notwendig. Ich würde mich freuen, wenn wir das im Juni 2002 im NÖ Landtag beschließen könnten", so Niederösterreichs Gesundheitsreferentin LHStv. Heidemaria Onodi zur Entwicklung rund um die Dialysestation in Mödling.****

Eine Abgeltung zu Lasten aller anderen Trägergemeinden über den Gesamttopf des NÖGUS, der jetzt bereits eine sehr angespannte Finanzsituation aufweist, wäre nicht zielführend. Diese Finanzmittel würden wieder in anderen Bereichen fehlen. "Aufgrund des steigenden Bedarfs für Dialysebehandlungen wurde in Niederösterreich durch den NÖGUS ein umfassendes Ausbauprogramm der entsprechenden Versorgungseinheiten in den Krankenhäusern eingeleitet. In den fünf Schwerpunktkrankenhäusern Amstetten, Horn, Mistelbach, St. Pölten und Wiener Neustadt stehen insgesamt 76 Behandlungsplätze zur Verfügung. Diese werden in den nächsten beiden Jahren auf 89 Plätze erweitert. Ende des Jahres 2003 sollen insgesamt 86 Dialyseplätze zur Verfügung stehen. An einer weiteren Verbesserung der Versorgungssituation der Patienten wird also gearbeitet. Damit sollten viele unzumutbare Belastungen für die Menschen, die derzeit sicher in manchen Regionen noch bestehen, bald der Vergangenheit angehören", so Onodi. (Schluss) fa

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