Kronberger: Vorarlberger sind Energievorbild für EU

Vorarlberger Landesvertreter präsentieren ihr Energiekonzept im EU-Parlament

Wien, 2002-04-25 -(fpd) - Auf Einladung des freiheitlichen EU-Parlamentariers, Energie- und Umweltexperten, Hans Kronberger, präsentierte eine Delegation der Vorarlberger Landesregierung (Erich Schwärzler und Manfred Rein) und des Landtages (Siegi Neyer und Johannes Rauch) ihr Konzept für die Entwicklung Erneuerbarer Energieträger. *****

Zahlreiche Europarlamentarier, hohe Beamte von Kommission und Rat waren beeindruckt vom Fördermodell, daß von DI Dr. Adolf Groß vom Energieinstitut Vorarlberg präsentiert wurde.

Vorarlberg garantiert zum Beispiel für Strom aus Photovoltaik bis zu einer Leistung von 20 kW 72,67 Cent pro kWh bis zum 31.12.2018.
Für Biomasse aus Waldhackgut sind 15,98 Cent, für Biogas 9,01 Cent und für Windenergie 10,90 Cent bis zum 21.12.2013 zugesichert.

Landesrat Erich Schwärzler betonte, daß Vorarlberg das Energiethema über alle Parteigrenzen gehoben habe und europaweit vorbildlich beweisen wolle, daß Erneuerbare Energieträger volkswirtschaftlich sinnvoll seien und einen entscheidenden Beitrag zur Gestaltung einer nachhaltigen Energiepolitik beitragen könnten.

Hans Kronberger, der alle wesentlichen energiepolitischen Direktiven und Dokumente im EU-Parlament mitgestaltet habe, erklärte: "Würde ganz Europa dem Vorarlberger Modell folgen, könnten selbst die "ehrgeizigsten" Umweltziele am Energiesektor erfüllt und überboten werden."

Besonders beeindruckt waren die Besucher von einer Präsentation der Kostproben der "Käsestraße Bregenzerwald" durch Frau Dr. Wagner-Wehrborn. Gerade in Brüssel, eingebettet zwischen den Käsenationen Frankreich und Holland, war man begeistert von der enorm hohen Qualität "silofreien" Käses.
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